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Kartellgericht bestätigt Geldbuße: Philips muss jetzt 2,9 Mio. Euro locker machen

26.03.2013

Das Kartellgericht hat heute eine Geldbuße in der Höhe von 2,9 Mio. Euro gegen Philips Austria aufgrund vertikaler Preisabsprachen verhängt. Diese Entscheidung ist rechtskräftig und entspricht im Grunde dem Antrag der Bundeswettbewerbsbehörde (BWB) von Mitte Februar.

Laut BWB sollen die wettbewerbswidrigen Absprachen zwischen Philips Austria und dem Handel im Zeitraum von 2009 bis Mitte 2012 stattgefunden und Einfluss auf die Endverkaufspreise bestimmter Elektronikprodukte genommen haben. Bei den betroffenen Produktgruppen handelte es sich um "Consumer Lifestyle", wie Küchengeräte oder Körperpflegeapparate. Da alle Parteien auf Rechtsmittel verzichtet haben, ist die Entscheidung des Kartellgerichts rechtskräftig. Im Verfahren gegen Media-Saturn laufen die Ermittlungen übrigens weiter.

Update: AK will Akteneinsicht 

Update 14 Uhr 23: Die AK meldet sich mittels Aussendung zu Wort. Sie verlangt volle Akteneinsicht und weist auf das beim Europäischen Gerichtshof anhängige
Verfahren zur Akteneinsicht hin.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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