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Kanalübergreifend: Jeder dritte Stationär-Käufer macht sich im Internet schlau

17.04.2013

Fast jeder dritte Österreicher sucht im Internet nach Informationen, bevor er stationär kauft. Diese vorrecherchierten Käufe machen laut einer aktuellen Online-Studie 40 Prozent des gesamten Stationär-Umsatzes aus. Vorwiegend werden Web-Shops der Händler nach hochwertigen Produkten durchstöbert.

Die Wechselwirkungen zwischen den einzelnen Vertriebskanälen sind groß. Enorm groß. 28,7 Prozent der rot-weiß-roten Stationär-Käufer macht sich vorm Kauf im Internet über die Produkte schlau. Und diese 28,7 Prozent sorgen für 40 Prozent des gesamten Stationär-Umsatzes.Das besagt zumindest eine aktuelle Studie des ECC Köln in Zusammenarbeit mit hybris. Der absolute Umsatz im rot-weiß-roten stationären Einzelhandel betrug 2012 übrigens 52,8 Milliarden Euro.

 
Das Multichannel-Gebet

Zurück zur Studie: Die Infos zu den Produkten holen sich Drei von Vier aus den Online-Shops der Händler. Folglich heißt das aber auch, dass vor allem vor hochwertigen Käufen im Internet direkt beim Händler recherchiert wird. Wobei es zu beachten gilt: Die Ergebnisse sind anhand einer Online-Befragung von 500 Österreichern zustande gekommen. An Online-Befragung nehmen vermehrt webaffine Kunden teil. Alle Stichproben wurden bezüglich Alter und Geschlecht internetrepräsentativ quotiert.

 

Trotzdem, dass der Elektrofachhandel nicht an Multichannel-Strategien herum kommt, liegt auf der Hand. Wurde auch schon öfters herunter gebetet, wie es auch Aline Eckstein, Bereichsleiterin des ECC Köln, nach der Präsentation der Studie tut: „Die Ergebnisse verdeutlichen einmal mehr, dass stationäre Händler, die ihren Online-Shop zielgerichtet mit ihrem Ladengeschäft verzahnen, mit Zusatzumsatz im Internet und Kaufimpulsen für das stationäre Geschäft rechnen können. Insbesondere durch die zunehmende Smartphone-Nutzung in den stationären Läden ist eine sinnvoll abgestimmte Cross-Channel-Strategie unabdingbar.“

Was tun mit Multichannel? 14 Handelsmanager suchen Antworten

Kürzlich befragte der Handelsverband 14 Handelsmanager, wie sie mit dem Multichannel-Trend umgehen. Darunter waren Vertreter von Conrad, DiTech und Hartlauer. Was diese sagtem finden Sie hier.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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