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Intersolar Europe: Fokus auf französisch-deutsche Kooperationen

31.01.2017

Die Intersolar Europe 2017 findet vom 31. Mai bis 2. Juni auf der Messe München statt. Frankreich präsentiert sich dabei als führender europäischer Wachstumsmarkt für Solarenergie. Auch die zahlreichen französisch-deutschen Kooperation werden auf der Messe ein Thema sein.

Die Intersolar Europe, die Fachmesse für die Solarwirtschaft und ihre Partner, findet vom 31. Mai bis 2. Juni auf der Messe München statt.

Mit drei starken Partnern setzt die Intersolar Europe (31. Mai bis 2. Juni auf der Messe München) gezielt auf den internationalen Austausch: Das deutsch-französische Büro für die Energiewende (DFBEW), Business France und das Institut National de l'Energie Solaire (INES) engagieren sich in verschiedenen Programmpunkten der Messe, unter anderem mit einem internationalen Networking-Event am 1. Juni 2017. An den Gemeinschaftsständen von Business France und INES präsentieren sich darüber hinaus zahlreiche französische Unternehmen und Forschungsorganisationen.

Die Ziele Frankreichs für eine zukunftsfähige Stromversorgung sind ehrgeizig: Allein die PV-Ausschreibungen (Photovoltaik) der Regierung belaufen sich bis 2019 auf neue Anlagen mit einer Leistung von 3 GW (Gigawatt). Bis 2030 soll der Anteil der „Erneuerbaren“ an der Stromversorgung von heute 19,5 Prozent auf 32 % steigen.

Die Ziele des eineinhalb Jahre alten französischen Energiewendegesetz beginnen zunehmend zu greifen: Die zugehörige mehrjährige Programmplanung hat erste Zwischenziele bis 2023 gesetzt. Demnach soll sich der Bestand an PV-Anlagen bis dahin mehr als verdreifachen. Das entspricht einem durchschnittlichen Zubau von 1,5 GW im Jahr.

Schon seit 2008 treibt Frankreich die Entwicklung intelligenter Stromnetze und der begleitenden Technologien intensiv voran – mit Pilotprojekten ebenso wie mit mehr als 500 Millionen Euro Forschungs- und Fördergeldern, die die Regierung in dieser Zeit für das Thema aufgebracht hat.

Sven Rösner, stellvertretender Geschäftsführer des DFBEW, zu den französischen Plänen: „Neben der Formulierung eines Ausbaukorridors pro Technologie für die kommenden Jahre wurde ein erstmals konkreter Kalender mit Ausschreibungen für Freiflächenanlagen eingeführt und die rechtlichen Voraussetzungen für normalen und kollektiven Eigenverbrauch geschaffen. Das Ziel, einen Zubau von etwa 2 GWp pro Jahr bis 2018 zu realisieren und danach eine jährliche Entwicklung des Parks von 3-4 GWp pro Jahr zu erreichen, erscheint ambitioniert, ist jedoch gesetzlich bindend.“

Zahlreiche Aktivitäten begleiten die deutsch-französische Kooperation auf der Intersolar Europe, darunter ein internationaler Vortrags- und Networking-Event rund um die Themen PV, innovative Energiespeicher und Smart Grids, der am 1. Juni 2017 von 12:30 Uhr bis 15:30 Uhr stattfindet und in Kooperation mit Business France und dem DFBEW veranstaltet wird.

Interessenten für den Austausch zwischen deutschen und französischen Unternehmen auf der Intersolar Europe sind eingeladen, sich bei Business France zu informieren und anzumelden (Kontakt: Marie Lalanne, Chef de Projet Energies Renouvelables, Telefon: +33 (0)1 40 73 38 12, E-Mail: marie.lalanne@businessfrance.fr).

Darüber hinaus erwartet die Besucher eine große Zahl französischer Firmen und Organisationen, die sich unter anderem auch auf den Gemeinschaftsständen von Business France (Halle A3, Stand A3.250) und INES (Halle A2, Stand A2.120) präsentieren und neue Kontakte im europäischen Markt suchen.

Vorträge, Workshops und weitere Formate werden den Austausch begleiten. Detaillierte Informationen finden sich unter www.intersolar.de.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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