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Horror: AEG-Stammwerk steht vor Schließung, jetzt werden „Optionen“ geprüft

08.06.2005

Wochenlang kolportiert, droht der Hausgeräte-Produktion in Nürnberg jetzt tatsächlich das Aus.

Weiße Ware, dunkle Wolken. Die Vorgänge um das traditionsreiche AEG-Werk in Nürnberg erschüttern die Branche

Das Stammwerk, in dem Waschautomaten und Geschirrspüler hergestellt werden (im Vorjahr noch über 1,6 Mio. Stück!), beschäftigt 1.750 Mitarbeiter. Gestern, Dienstag, soll der Electrolux-Aufsichtsrat das AEG-Management mit einer entsprechenden „Untersuchung“ beauftragt haben, berichtet die FAZ. Davon nicht betroffen ist übrigens das AEG-Werk im mittelfränkischen Rothenburg, wo rund tausend Beschäftigte Herde und Kochfelder produzieren.
Schon am 15. Februar gaben die Schweden, die AEG 1994 gekauft und vor einem Jahr auch die globalen Rechte an der Marke erworben haben, nach einem Gewinn-Rückgang bekannt, dass etwa die Hälfte der Werke in den so genannten Hochlohn-Ländern gefährdet sei und daher verlagert oder geschlossen werden könne. Im April wurden dann zwar vier europäische Werke konkret benannt, ein deutsches war aber zunächst nicht darunter.
Die Begründung für das nun offenbar bevorstehende Ende der AEG-Ära in der deutschen Lebkuchen-Metropole liefert Electrolux-Manager Johan Bygge pro forma noch nach:

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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