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Handelsverband fordert umfangreiche Unterstützungen für Non-Food-Handel

13.03.2020

Zahlreiche Geschäfte bleiben ab kommenden Montag komplett geschlossen. Eine enorme Herausforderung für den gesamten österreichischen Non-Food Handel mit 490.000 Mitarbeitern. Der Handelsverband fordert jetzt umfangreiche Unterstützungsmaßnahmen.

Um existenzbedrohende Folgen bestmöglich abzufedern, fordert der Handelsverband ein umfangreiches Stabilitätspaket mit konkreten Sofortmaßnahmen. Dazu zählen u.a. zinsfreie Zahlungsaufschübe für Steuern und Abgaben, temporäre Zuschüsse für Mietzahlungen von betroffenen Händlern sowie eine Ausweitung der Haftungsübernahmen für Kredite.

Im österreichischen Epidemiegesetz ist überdies eine Vergütung für natürliche und juristische Personen für entstandene Vermögensnachteile bei behördlich angeordneten Schließungen von Unternehmen vorgesehen. Auch Mitarbeitern von behördlich geschlossenen Unternehmen steht eine Vergütung für die entstandenen Vermögensnachteile zu.

Der Handel dankt der Bundesregierung, bereits einige Empfehlungen des Handelsverbandes umgesetzt zu haben, etwa die Überbrückungsfinanzierung für EPUs und KMUs sowie Erleichterungen für SVS-Versicherte. Ein weiteres Erste-Hilfe-Paket für betroffene Unternehmen soll morgen von der Regierung präsentiert werden. „Wir müssen jetzt zusammenhalten und die Corona-Krise gemeinsam meistern. Jeder kann einen Beitrag leisten. Ein großes Dankeschön an alle Beschäftigten im Handel. Sie stellen die Nahversorgung der gesamten österreichischen Bevölkerung sicher“, so Rainer Will.

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