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Greenpeace: 350 Mio. Tonnen weniger Kohlendioxid durch Photovoltaik

19.09.2006

Wie pressetext austria berichtet, hat Greenpeace gemeinsam mit dem europäischen Solarindustrieverband den Solar Generation Report nun bereits zum dritten Mal veröffentlicht. Demnach soll das dynamische Wachstum der Photovoltaik-Industrie innerhalb der nächsten 20 Jahre nicht nur rund zwei Milliarden Menschen mit Strom aus der Solarenergie versorgen, sondern ab 2025 auch den Ausstoß des Treibhausgases Kohlendioxid um 350 Mio. Tonnen pro Jahr reduzieren. Bereits jetzt erfüllt der Photovoltaik-Markt die gesteckten Ziele für 2009, die im ersten Solar Generation Report prognostiziert worden sind.„Inzwischen rechnen wir mit einer Konsolidierung auf hohem Niveau“, so Greenpeace-Energieexperte Jörg Feddern. „Bis 2009 soll die jährliche Wachstumsrate weltweit bei 35 Prozent liegen, zwischen 2010 und 2015 wird sie auf 26 Prozent sinken.“ Bis 2025 könnten demnach 589 Terrawatt Solarstrom pro Stunde produziert werden. Damit wären 20 Prozent...

Feddern: „Die nächsten zwei Jahre sind entscheidend“

...des Strombedarfs der EU-25-Länder gedeckt!
Folgende Faktoren spielen eine wichtige Rolle für das Wachstum des Photovoltaik-Marktes: "Einerseits ist es wichtig, dass Netzbetreiber sowohl bei Solar- als auch bei Windenergie verpflichtet sind, den Strom in ihr Netz aufzunehmen. Andererseits muss aber auch von Seiten der Kunden die Akzeptanz für Solarstromanlagen gegeben sein", so Feddern.
Während die Investitionen für Solarstromanlagen dieses Jahr in Deutschland bei rund einer Mrd. Euro liegen, soll sich diese Zahl bis 2025 versiebenfachen. Das Marktvolumen wird nach Schätzungen innerhalb der nächsten 20 Jahre auf 110 Mrd. Euro anwachsen, zusätzlich könnten 80.000 Arbeitsplätze in der Branche entstehen.

"Die nächsten zwei Jahre sind entscheidend dafür, die Solarindustrie weltweit aus dem Nischenmarkt zu holen. Wichtig ist dabei, den degressiven Charakter des Vergütungssystems zu erhalten und die Hersteller dazu anzuhalten, innovativ zu arbeiten", betont Feddern abschließend.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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