Direkt zum Inhalt

Gigaset muss weitere Stellen streichen: Umstrukturierung im Sommer aber abgeschlossen

24.03.2011

Seit der Übernahme durch die ehemalige Arques Industries im Jahr 2008 steckt Gigaset mitten in der Umstrukturierung. Dieser fielen bislang auch 400 Arbeitsplätze zum Opfer. Bis zum Sommer müssen wohl noch weitere Stellen getrichen werden. Die schon länger geplante Umfirmierung wurde Ende Februar endgültig unter Dach und Fach gebracht.

Bis zum Sommer müssen wohl noch einmal 75 der weltweit 1700 Stellen gestrichen werden, heißt es seitens der Gigaset AG. Betroffen sind die Verwaltung und Entwicklung in München und im westfälischen Bocholt. "Danach wird es jedoch keine weiteren Entlassungen geben", wird Geschäftsführer Martin Streb in einer Aussendung der Deutschen Presse Agentur zitiert. "Wir sehen gutes Wachstumspotenzial." Die Umstrukturierung wirkte sich in den Zahlen bereits positiv aus.

Erst im Dezember konnten sich die ehemalige Arques und die damalige Gigaset-Mutter Siemens ihren Streit um die offenen Forderungen niederlegen. Im Sommer soll dann die Umstrukturierung abgeschlossen sein.

Umfirmierung: Aus Arques wurde die Gigaset AG

Ein großer Umstrukturierungs-Schritt gelang übrigens im Februar. Da wurde die schon länger geplante Umfirmierung ins deutsche Handelsregister eingetragen. Die Arques Industries AG heißt seitdem Gigaset AG und ist die Mutter der Gigaset-Gruppe, die auf Schnurlos- und DECT-Telefonie spezialisiert ist.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
Werbung

Weiterführende Themen

Der deutsche Cloud PBX-Anbieter Nfon hat über 15.000 Unternehmenskunden in 13 europäischen Ländern
Multimedia
05.04.2018

Der Cloud PBX-Anbieter Nfon vergrößerte 2017 seinen Umsatz und überschritt erstmals die Gewinnschwelle auf Konzernebene. Ein Gang an die Börse wird nicht ausgeschlossen.

Martin Melzer, Geschäftsführer von Miele Österreich
Branche
12.03.2018

Auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2017 kann Miele Österreich zurückblicken. Der Hersteller von Haushalts- und Gewerbegeräten erreichte einen Umsatz von 238,5 Millionen Euro.

Der Umsatz der ElectronicPartner-Gruppe ohne Deutschland konnte 2017 um 2,1 Prozent zulegen
Branche
23.02.2018

Die internationale ElectronicPartner-Gruppe konnte in Sachen Umsatz weiter zulegen. Dazu trug auch die österreichische Landesgesellschaft ihr Scherflein bei.

Das Würth Trio Michael Leitner (Mitarbeiter Niederlassung), Mario Schindlmayr (Geschäftsführer Vertrieb) und Hermann Eberl (Niederlassungsleitung Österreich) freut sich über die Neueröffnung in Salzburg-Schallmoos.
Branche
20.12.2017

Würth setzt seine Expansionsstrategie fort.

Branche
06.11.2017

Mit Julia Schandl (31) hat das Brand Marketing von Siemens Hausgeräte ein neues Gesicht. Seit Anfang September unterstützt sie das Marketing Team und folgt somit Karin Zörner nach, die ins ...

Werbung