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GfK-Studie: Hausgeräte im Aufwind, UE schwächelt

17.05.2019

Der technische Konsumgütermarkt ist laut Erhebung von GfK Temax im ersten Quartal mit einem Rückgang von minus 1,2 Prozent in das Jahr gestartet. Die größten Einbußen verzeichnete die Unterhaltungselektronik (-12,7 Prozent) und die Telekom (-4,7 Prozent). Das größte Wachstum kam aus der IT mit einem Plus von 3,9 Prozent, dicht gefolgt von den Elektrogroßgeräten (+3,7 Prozent). Positiv entwickelten sich auch die Elektrokleingeräte (+2,3 Prozent).

Im Bereich der Unterhaltungselektronik zeigten die Action-Kameras ein Wachstum im zweistelligen Bereich. Soundbars verloren etwas an Schwung, wuchsen aber weiterhin. Die jenzeits der 70 Zoll großen Fernseher wachsen deutlich. Verlierer sind hier die Kopfhörer; Audio Home Systems schafften auch weniger Umsatz als im Vorjahresquartal.Kompakte Systemkameras konnten weiter zulegen. Wechselobjektive behielten ihren Aufwärtstrend bei; sowohl SLRs als auch Fixed Lense Kameras haben verloren.

Die Entwicklung bei den Hausgeräten

Multifunktionale Produkte wie Waschtrockner, Backöfen mit Dampffunktion oder Kochmulden mit integrierter Dunstabzugshaube sorgten für ein hochpreisiges Wachstum. Side-by-Side Kühlgeräte haben das Wachstum der Warengruppe angetrieben. Das erste Quartal hat sich für Wäschetrockner überraschend schwach entwickelt; ebenso wie für Mikrowellen, Dunstabzugshauben und Weinkühlgeräten.

Im Kleingerätebereich entwickelten sich die Staubsauger sehr positv: Wachstumstreiber waren hier vor allem die Handsticks, Nass- und Trockensauger sowie Saugroboter. Auch die Hairstyler zeigten ein deutliches Wachstum. Kaffeemaschinen erzielen ein leichtes Plus, vor allem durch Filterkaffeemaschinen und Vollautomaten. Fritteusen entwickelten sich rückläufig - selbst die Hot Air Fryer zeigten im Vergleich zum Vorjahr einen stark negativen Trend, ebenso Föhne.

Computer & Co

Mobile Computer verzeichneten aufgrund von B2B Verkäufen Zuwächse. Media Tablets verbuchten ein punktuelles aber signifikantes Wachstum. PC-Monitore waren auch weiterhin mit einem zweistelligen Umsatzplus unterwegs. Der Rückgang bei den SSD Durchschnittspreisen verhinderte ein Wachstum am Speichermarkt. Netzwerkkameras verzeichneten einen zweistelligen Umsatzrückgang.

Zubehör

Das mobile Zubehör wuchs weiterhin aufgrund der guten Entwicklung bei Bluetooth-Headsets und dem Displayschutz aus Glas. Neue Modelle sorgten für ein zweistelliges Wachstum bei den Smartwatches. Bei den Smartphones zeigte sich erstmalig eine Sättigung mit rückläufiger Entwicklung. Zubehör wie Taschen und Ladegeräte litten ebenfalls unter der gesunkenen Nachfrage.

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