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Gesucht: „Mister Smart Grid“: Intelligente Netze brauchen eine Umsetzungsinstanz

04.04.2011

Die österreichische Elektro- und Elektronikindustrie und E-Wirtschaft erwarten beim Thema Smart Grid ein wirtschaftliches Wachstumspotenzial zwischen zehn und 15 Prozent pro Jahr. Damit das Potenzial auch ausgeschöpft werden kann, bedarf es einer zentralen Instanz, welche die Forderungen an die Politik weiterleitet.

Eine klare Ansage kommt von Wolfgang Anzengruber: "Die intelligenten Stromnetze sind eine wichtige Zukunftstechnologie und für die Integration dezentraler Stromerzeugungsanlagen einfach notwendig." Die "Smart Grids" würden in Zukunft eine bessere Ausnutzung von verfügbarer Energie ermöglichen und seien eine Voraussetzung für den Aufbau von Elektromobilität; so Anzengruber weiters. Der Präsident von Österreichs Energie- und Vorstandsvorsitzender vom VERBUND geht damit konform mit Brigitte Ederer, FEEI-Präsidentin und Vorstandsmitglied der Siemens AG. Sie ist auch geich auf der Suche nach einem geeigneten Mann: "Wir benötigen einen 'Mister Smart Grids', bei dem die Verantwortung gebündelt wird. Die heimischen Technologieunternehmen und die E-Wirtschaft bewirken einen Produktionswert von rund 20,50 Milliarden Euro. Im Bereich der Smart Grids beträgt der Produktionswert bis zu 1,22 Milliarden Euro und die Wertschöpfung bis zu 555 Millionen Euro", stellte Ederer fest.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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