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Geschäftliche eMails: Ohne Pflichtangaben drohen Tausende Euro Strafe!

17.05.2007

Wie bei Geschäftsbriefen vorgeschrieben, dürfen seit Jahresbeginn auch in eMails Angaben zum Unternehmen, wie Name, Rechtsform, Vorstand, Handelsregister-Nummer und Registergericht nicht fehlen.

Ist ein Unternehmen säumig und wird von einem Konkurrenten oder dem Gericht ausgeforscht, droht in Deutschland ein Bußgeld von bis zu 5.000 Euro. In Österreich kommt man aufgrund des geltenden Firmenbuch-Gesetzes mit 3.600 Euro Strafe etwas billiger davon.

Um Unternehmen die korrekte Kennzeichnung ihrer eMails zu erleichtern, bietet die IT-Recht-Kanzlei ab sofort einen kostenlosen Pflichtangaben-Assistenten an, der die geforderten Angaben je nach Rechtsform des Unternehmens online generiert.
Wer sich lieber auf die Original-Gesetzestexte stützt, findet die Übersicht zu den Pflichtangaben in Österreich bei §14 im UGB (Unternehmensgesetzbuch).
In Deutschland sind diese Angaben je nach Rechtsform auf §37a HGB (Handelsgesetzbuch), §35a GmbHG (GmbH-Gesetz) sowie §80 AktG (Aktiengesetz) verteilt.
Die gesetzlichen Anforderungen sind in beiden Ländern im Wesentlichen deckungsgleich, da die Bestimmungen auf eine Richtlinie des europäischen Parlaments zurückgehen. (pte)

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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