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Gesamt zugelegt, bei der UE verloren: GfK Temax Austria fürs Q1

16.05.2011

Laut dem GfK Temax Austria konnten fast alle technischen Gebrauchsgüter im Q1 umsatzmäßig zulegen. Die Bereiche Telekom und IT stechen mit zweistelligen Wachstumsraten heraus. Etwas überraschend werden auch bei der Weißen Ware Zuwächse vermeldet. Viele Lieferanten zeichnen ja eher ein anderes Bild. Bei der Unterhaltungselektronik ging’s auch beim Temax nach unten. Alles in allem macht das Plus 6,6 Prozent aus. Die einzelnen Detail-Ergebnisse können Sie unterhalb der Meldung bequem downloaden.

Events wie die Fußball WM 2010 brachten die vorjährigen Umsatzzahlen der Unterhaltungselektronik auf ein sehr hohes Niveau. So war’s im Q1 2011 dementsprechend schwer, das Ergebnis zu toppen, was auch nicht gelang. Die Umsätze lagen fünf Prozent unter Vorjahr.

 

Die Verkäufe von Flachbildfernsehern verbuchten gegenüber Januar-März 2010 leichte Rückgänge und beendeten damit eine lange Serie von positiven Ergebnissen. Somit konnte auch die negative Performance weiterer Produktgruppen nicht kompensiert werden, was zur insgesamt schwachen Entwicklung der Unterhaltungselektronik führte. Weiterhin rückläufig zeigten sich z.B. die klassischen DVD-Player und -Recorder, MP3-Player, Camcorder und der In Car-Bereich.

 

Das Thema Blu-ray sorgt hingegen weiter für steigende Umsätze. Neben den normalen Blu-ray Playern sind es auch die Verkäufe von Heimkino-Systemen angezogen. Zudem weisen Kopfhörer ein weiterhin konstantes Wachstum auf.

 

Überraschend: Weiße mit Plus, Gefriergeräte schwächeln

 

Bei der Weißen gab’s laut GfK Temax einen Wertanstieg von gut neun Prozent im ersten Quartal 2011. Das sind Zahlen, die überraschen. Viele Lieferanten zeichnen ja ein anderes Bild der aktuellen weißen Marktsituation. Zwar auf hohem Niveau, spüren sie doch eher Gegenwind als Aufwind.

Die GfK spricht aber ganz klar von Wachstum. Vor allem die Warengruppen Waschmaschinen, Kühlgeräten, Geschirrspülern sowie Herden/Backöfen sollen stark gehen. Ganz besonders erfolgreich sei aber die kleinere Gruppe der Dampfgarern, die fast ein Drittel über dem Vorjahresumsatz lag.

 

Sorgen bereiten dagegen weiterhin die Gefriergeräte, die wie schon im Vorjahr Umsatz verloren. Ganz besonders schwächelten dabei die Gefriertruhen. Abgesehen von den Gefriergeräten blieben lediglich die Mikrowellen etwas hinter dem Vorjahresergebnis zurück, der Rest der Weißen Ware konnte zumindest leicht wachsen.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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