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Gehamstert wird durch ein Schlupfloch: Glühbirnen werden von Online-Häusern verkauft

09.08.2012

Mit erstem September verschwindet auch die 40-Watt-Birne aus den heimischen Regalen. In ganz Österreich? Nein, denn Schlupflöcher finden sich bei so manchen Online-Händlern, die das Glühbirnen-Verbot einfach umgehen, berichtete heute Ö1. Etikettenschwindel lautet dabei das Zauberwort.

Zwar dürfen 60, 100, und bald auch 40-Watt-Lampen nicht mehr verkauft werden, aber gegen Speziallampen hat keiner was gesagt, denken sich derzeit viele Online-Händler. So werden Tunnellampen oder Grubenleuchten, die grundsätzlich für Spezialeinsatzgebiete vorgesehen sind und die entsprechenden Watt-Zahlen bieten, verkauft und von den Verbrauchern in die normalen Fassungen geschraubt. Verkauft werden dürften diese Lampen eigentlich nur der Industrie und nicht an Privatkonsumenten.

Retro-Einrichtungshaus darf weiter verkaufen

Die Sprecherin des EU-Energiekommissars hat angekündigt, dass man ein Auge auf die Gesetzgebung haben und diese gegebenenfalls verschärfen werde. Eine "legale" Lösung bietet das deutsche Haus Manufactum an: Das auf Retrosachen spezialisierte Einrichtungshaus darf auch nach dem 1. September die Glühbirnen verkaufen – immerhin ist das dann ein Relikt aus der Vergangenheit. Die matten Birnen werden zu einem satten Stückpreis von 3,80 Euro veräußert.

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