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Funai setzt seine Shopping-Tour fort und kauft die Tintensparte von Lexmark

05.04.2013

Um kolportierte 100 Mio. Dollar wird der japanische Elektro-Konzern Funai Electric die Tintensparte des amerikanischen Druckerherstellers Lexmark übernehmen. Darin eingeschlossen sind auch die rund 1.500 Lexmark-Patente in diesem Bereich. Erst kürzlich machte Funai von sich reden, als man ankündigte, noch heuer die Lifestyle Entertainment-Sparte (UE) von Philips zu übernehmen.

Lexmark hatte sich bereits vor einem Jahr offiziell aus dem Inkjet-Business verabschiedet. Jetzt folgt mit dem Verkauf an Funai die (finanziell) logische Fortsetzung. Die Japaner übernehmen den kompletten Bereich, einschließlich der Patente sowie einer Produktionsanlage auf den Philippinen.

Die Transaktion soll, vorbehaltlich der Genehmigung durch die Kartellbehörden, bis Juni abgeschlossen sein. Danach wird Funai Hardware, Zubehör und Verbrauchsmaterialien unter eigenem Namen entwickeln, produzieren und vertreiben. Eigenen Angaben zufolge brütet Funai bereits über einer Strategie, um die Produkte am Markt zu etablieren und das Inkjet-Geschäft wieder voranzutreiben. Die technische Unterstützung und die Erfüllung von Garantieleistungen für bereits verkaufte Lexmark-Produkte soll übrigens gesichert sein, ebenso wie die Versorgung mit entsprechenden Verbrauchsmaterialien.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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