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Frühjahrsputz auch für Hausgeräte: Die BSH gibt Tipps

20.03.2014
BSH

Nicht nur der Haushalt insgesamt, sondern auch die vielen Haushaltshelferlein verlangen ab und an nach einer Rundum-Reinigung. Nicht zuletzt erhöht richtige Pflege auch die Lebensdauer der Geräte. Wie man schwarzen Krusten im Backofen, verstopften Flusensieben und verschmutzten Dichtungsgummis richtig zu Leibe rückt, hat die BSH Hausgeräte zusammengefasst.

Den Innenraum des Staubsaugers eventuell mit einem trockenen Staubtuch säubern. Schlauch und Ansaugrohr feucht abwischen – dort sammelt sich durch die statische Anziehung einiges an Staub. Dazu keine Scheuermittel, Glas- oder Allzweckreiniger verwenden – sie greifen den Kunststoff an. Auch ölhaltige Pflegemittel sind ungeeignet, sie fördern das Verkleben des Staubes. Staubsauger-Rollen und Bodenbürsten von Haaren und Flusen befreien. Abluft- und Motorschutzfilter – und bei beutellosen Staubsaugern auch eventuelle Tiefenfilter – sollten ebenfalls regelmäßig gewechselt bzw. gereinigt werden, denn nur so bläst der Staubsauger wirklich reine Luft ohne Leistungsverlust aus. Achtung: Sollte Ihr Gerät waschbare Filter haben, dann lassen Sie diese vor dem Wiedereinsetzen unbedingt gut durchtrocknen.

 

Kühl- und Gefrierschrank

Wischen Sie den Innenraum sowie Einlageböden, Gemüsefächer, und Ablagen ein- bis zweimal im Jahr sorgfältig mit Wasser und Spülmittel aus – das beugt Bakterien, Gerüchen und Keimen vor. Verwenden Sie niemals Essig zum Reinigen, er greift Kunststoff und Dichtungen an. Die Türdichtungen können mit Wasser und Schmierseife gesäubert werden. So beugen Sie Verschmutzungen und Rissen vor. Sind die Dichtungen nicht intakt, kommt warme Luft in den Innenraum und das Gerät verbraucht mehr Strom zum Kühlen. Das Ablaufloch der Kondenswasser-Rinne kann mit einem Wattestäbchen vorsichtig gereinigt werden. Das Gefrierfach sollte zumindest ein- bis zweimal pro Jahr abgetaut und gesäubert werden, denn eine dicke Eisschicht treibt die Stromkosten in die Höhe. 

Wenn Sie mit einem Dampfreiniger in die vereisten Fächer blasen, verkürzt sich der Abtauprozess. Alternativ kann ein Haarfön verwendet werden – hier ist aber darauf zu achten, dass dieser nicht überhitzt (prüfen sie, ob Ihr Gerät einen Überhitzungsschutz besitzt) und dadurch Schaden nimmt. Vorsicht: Kratzen Sie das Eis auf keinen Fall mit spitzen, metallischen Werkzeugen ab, dabei könnten Sie die offen liegenden Leitungen beschädigen.

 

Backofen

Die händische Innenreinigung des Backofens gehört zu den mühsamsten Hausarbeiten. Am einfachsten entfernen Sie Rückstände direkt nach Gebrauch noch im handwarmen Zustand. Achtung: Den Backofen nie mit Stahlwolle reinigen, sie zerkratzt Edelstahl und Emaille. Hartnäckige Verschmutzungen, wie schwarze Krusten und zähe Fettfilme, können Sie mit speziellen Backofenreinigern anlösen. Danach gründlich mit klarem Wasser nachwischen. Festgebackene Rückstände an der Türe lassen sich mit einem Glasschaber entfernen. Zum schonenden Reinigen der Türdichtungsgummis verwenden Sie Wasser und Neutralseife.

 

Geschirrspüler

Um Keimen und Bakterien, die unangenehme Gerüche verursachen, keinen Nährboden zu bieten, säubern Sie das Sieb im Geschirrspülerboden sowie die Türdichtungen häufig von Speiseresten und fetthaltigen Ablagerungen. Auch auf die Scharniere nicht vergessen! Als Vorbeugung sollten Sie etwa einmal pro Monat eine Ladung im 65-70°C-Programm spülen. Die Sprüharme sollten Sie ca. einmal im Monat entnehmen und reinigen.

Kalkablagerungen in den Sprühöffnungen am besten mit Kalkreiniger und Zahnstocher entfernen. Kalk und Ablagerungen im Innenraum und in den nicht zugänglichen, wasserführenden Bereichen können Sie mit einem speziellen Maschinenreiniger etwa alle drei Monate beseitigen. Denn verkalkte Heizstäbe benötigen mehr Strom zum Erwärmen des Spülwassers.

  

Kaffeevollautomat

Die Brüheinheit – das Herzstück der Maschine – sollten Sie einmal pro Woche mit lauwarmem klarem Wasser (ohne Spülmittel!) nur abspülen ohne zu Schrubben, denn dort sammeln sich Kaffeemehl und Fett aus den Bohnen. Achtung: Auf keinen Fall karamellisierte Bohnen verwenden, denn diese können ihre Maschine verkleben.

Wassertank, Tropfschale, Kaffeeauslauf, Kaffeesatzbehälter, Milchbehälter, Milchaufschäumer und -schläuche sollten Sie täglich leeren bzw. säubern. Dort können sich sonst Schimmel, Schleimschichten oder Bakterien ansiedeln. Entkalken ist auch bei geringer Nutzung und weichem Wasser zumindest alle zwei Monate angesagt. Am besten hören Sie aber auf Ihre Maschine – spätestens wenn sie es anzeigt, sollte das Entkalkungsprogramm durchlaufen.

Kalkablagerungen können zu Schäden führen, erhöhen den Energieverbrauch und die Maschine kann das Brühwasser nicht mehr so stark erhitzen, was sich negativ auf den Geschmack des Kaffees auswirkt. Apropos Wasser: Der Einsatz eines Wasserfilters hilft den Kalkgehalt zu mindern. Verwenden Sie nur Leitungswasser denn Mineralwasser oder destilliertes Wasser können der Maschine schaden. Zum Entkalken unbedingt vom Hersteller empfohlene Mittel verwenden da sonst der optimale Kalkabtrag nicht gewährleistet ist.

Auf keinen Fall Essig oder zitronensäurehaltige Mittel benützen, sie greifen die Materialien in der Maschine zu stark an. Achtung: Werden ungeeignete Entkalkungsmittel verwendet oder die Entkalkungsintervalle nicht eingehalten, erlischt auch die Garantie seitens des Hersteller-Kundendienstes.

 

Waschmaschine

In Türdichtungsgummis bleibt vor allem bei Frontladern oft Wasser stehen, das fördert die Bildung von übel riechenden Belägen oder Schimmel. Die Dichtungen halten Sie am besten mit einem feuchten Lappen und Spülmittel sauber. Entfernen Sie regelmäßig Waschmittelreste und Ablagerungen aus der Waschmittelschublade – auch sie können zu einem muffigen Geruch beitragen. Legen Sie ein- bis zweimal im Monat eine 60-Grad-Wäsche ein, um Bakterien vorzubeugen. Kalk und Ablagerungen an den Heizstäben, unterhalb der Trommel und in den Schläuchen können ein- bis zweimal pro Jahr mit speziellen Maschinenreinigern bekämpft werden.

  

Wäschetrockner

Kondenswasserbehälter (falls vorhanden) und Flusensieb sollten Sie nach jeder Wäsche entleeren bzw. reinigen. Entfernen Sie regelmäßig Fusseln an der Innenseite des Flusensiebschachtes und den Luftschlitzen in der Türöffnung mit einer langstieligen, weichen Bürste. Denn verlegte Luftwege und Siebe verlängern die Trocknungszeit, erhöhen den Energieverbrauch und bergen eine Brandgefahr, wenn sie in den Heizkanal gelangen. Reiben Sie die Feuchtigkeitssensoren – meistens in den Trommelrippen des Trockners zu finden – regelmäßig mit einem essiggetränkten Tuch ab um Kalkablagerungen zu lösen. Verkalkte Sensoren messen den Feuchtigkeitsgrad der Wäsche nicht mehr exakt und der Trockner schaltet sich mitunter frühzeitig ab. Besitzen Sie einen Ablufttrockner, nehmen Sie etwa alle drei Monate den Abluftschlauch ab und reinigen Sie ihn mit warmem Wasser. Beim Kondenstrockner sollten Sie den Wärmetauscher (= Kondensator) alle zwei Monate säubern, denn ist der Kondensator verlegt, verlängert sich der Trocknungsprozess und der Stromverbrauch erhöht sich.

 

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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