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Trotz einer durchwachsenen Messe freut sich Mario Bauer über volle Geschäftsbücher.

Farbenfrohe Aussichten am Messestand

20.10.2015

Trotz vieler kritischer Stimmen ist die Futura in den Augen von Mario Bauer nach wie vor eine wichtige Messe die weiter unterstützt werden sollte. Die momentanen Probleme sind seiner Ansicht nach hausgemacht.

Als Vertreter der Marken Nivona, Solis, Thomas und Ascaso kann sich der Messestand an regem Interesse freuen. Sofort ins Auge sticht vor allem die Siebträgermaschine Dream von Ascato. Schon von weitem sind die knallig bunten Farben zu erkennen und erregen Aufmerksamkeit. Doch nicht nur mit ihrem Aussehen sondern auch mit Qualität will sie überzeugen. In Barcelona werden sie aus rostfreiem Edelstahl handgefertigt und verkaufen sich laut Mario Bauer fast schon von alleine.

Obwohl die Maschine bei den Händlern gut ankommt, sieht Bauer die Futura aber eher durchwachsen und stellt sich die Frage, ob der Kostenfaktor und der jährlich betriebene  Aufwand noch in einer vernünftigen Relation zu dem Erfolg der Futura steht. „Wir haben volle Vertragsbücher, aber der Umsatz würde sich auch ohne Messe lukrieren lassen“, gibt er an. Denn wie wohl niemandem entgangen ist wird die Futura von Jahr zu Jahr kleiner und das ist auch am Messestand zu spüren. „Am Vormittag läuft das Geschäft gut und der Stand ist voll von interessierten Händlern. Der große Einbruch kommt dann etwa so um 14:00 Uhr. Da ist der Trubel dann vorbei“, gibt der Aussteller an. Trotzdem ist sein Eindruck von der Messe nach wie vor positiv. Er sieht die Schuld eher beim österreichischen Fachhandel, der seiner Ansicht nach selbst entschieden hat, dass er die Messe nicht mehr braucht. In seinen Augen sind die Händler Neuem gegenüber nicht aufgeschlossen. Auch ein Besuch der Messe wird von vielen nicht mehr als notwendig erachtet, da ihnen die Informationen später ohnehin von Außendienstmitarbeitern zugetragen werden. Kontraproduktiv ist in Bauers Augen auch, dass Fachtagungen während dem Messebetrieb abgehalten werden.  „Da ist es dann auch kein Wunder, dass der Besucherstrom zu diesen Zeiten ausbleibt.“

Trotz der schwierigen Lage kann Mario Bauer nicht klagen. Nach eigenen Angaben verlief sein Geschäftsjahr bisher mehr als zufriedenstellend. Einen großen Vorteil sieht er darin, dass die von ihm vertriebenen Marken noch frisch und unverbraucht sind. So kann er sich auch auf dem hart umkämpften Segment der Kaffeevollautomaten beweisen.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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