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Die Geschäftsführer Christian Riml, Helmut Falkner und Markus Brugger (von links nach rechts) freuen sich über den Firmengeburtstag.

Falkner & Riml feiert 25-jähriges Bestehen

20.07.2015

2015 feiert Falkner & Riml seinen 25. Geburtstag: Mit einem Jahr Verzögerung, denn aus der Taufe gehoben wurde der Betrieb 1989; in das erste Betriebsgebäude übersiedelte man 1990. Das Jubiläumsjahr ist gekennzeichnet von Referenzprojekten und dem Bereitschaft zur Ausbildung von Lehrkräften.

Der Führungszirkel des Unternehmens Falkner & Riml.

Im März 1989 begann die Geschichte von Falkner & Riml als Zweimannbetrieb im Wohnhaus von Helmut Falkner. Er und Christian Riml machten sich als Kompagnons in Sölden selbständig. Erst 1990 übersiedelten die Gesellschafter in den ersten offiziellen Betriebsstandort. „Somit gilt das auch ein bisschen als offizieller Gründungsakt“ erklären die Gesellschafter augenzwinkernd. Bis heute tun sie sich ob dieses bewegten Starts schwer damit, einen offiziellen Jubiläumstermin festzusetzen. „Wir hatten voriges Jahr einfach zu viel zu tun, um gebührend zu feiern. Das holen wir dafür jetzt umso ausgelassener nach, denn es passt ja immer noch“, betont Firmengründer Helmut Falkner.

Wachstum und Ausrichtung

Drei Übernahmen listet die Firmenchronik im vergangenen Vierteljahrhundert auf und bis 100 Mitarbeiter beschäftigt der Elektrohändler aus dem Ötztal in seinen Niederlassungen in Sölden, Längenfeld und Imst. Unlängst wurde die Zentrale in den zwischen Sölden und Längenfeld liegenden Weiler Bruggen verlegt. Von dort lenkten Helmut Falkner, Christian Riml und Markus Brugger die Geschicke des Unternehmens. Vom Ötztal und der Imster Filiale aus  agiert Falkner & Riml in Österreich und im grenznahen Deutschland. Zu den Leistungen zählen Installation und Planung, Dienstleistungen und Wartungs-Support. Das Unternehmen entwickelt Lösungen für EDV, Großküchen, Sicherheitstechnik, Kommunikationstechnik und Photovoltaik. Das Portfolio des Fachhändlers umfasst vorwiegend Haushaltsgeräte, Unterhaltungselektronik und Beleuchtung. 

Gemäß des Mottos

Die Ötztaler Identität haben die drei Geschäftsführer in die Unternehmenskommunikation integriert. Der Slogan des Hauses lautet „Ho“. Dieser geflügelte Ötztaler Begriff  lässt sich am ehesten mit einem aufmunterndem „Gell“ übersetzen. Der rote „Ho“-Schriftzug prangt auf den mehr als 60 Firmenfahrzeugen und sorgt in seiner Omnipräsenz im Corporate Design für einen Wiedererkennungseffekt. Obwohl Falkner & Riml eine starke Ötztaler Identität hat, sind die Monteure weit über die Region hinaus tätig. Bei Elektroinstallation und -Planung setzen verschiedene Hotels auf das Tiroler Unternehmen. „Mit der heimischen Hotellerie verbinden uns langjährige Beziehungen. Wir kennen das elektrische Innenleben vieler Häuser so gut wie kein anderer, weil wir über die Jahre jeden Um- und Neubau begleiten durften“, betont Helmut Falkner.

Gute Referenzen und Ausbildung

Verschiedene Seilbahnunternehmen im Ötztal oder im Montafon zählen zu den Referenzprojekten. Für die alpine Ski-WM in Schladming realisierte man die Elektrifizierung und das Lichtkonzept des Skygate im Zielstadion. Aktuell arbeiten die Elektrotechniker am Neubau des Top-Mountain-X-Cross-Point, einer Kombination aus Seilbahn, Motorradmuseum, Gastronomie und Mautstation an der Timmelsjoch-Hochalpenstraße. In der Vergangenheit realisierte das nach ISO 9001:2008 zertifizierte Unternehmen verschiedene Installations-Großprojekte. Hotelbetriebe, Freizeiteinrichtungen, öffentliche Verwaltungsgebäude, Krankenhäuser, Wohnbauprojekte und Tiroler Wohnbauträger zählt Falkner & Riml zu seinen Kunden.

Besonderen Wert legt man auf die Ausbildung seiner Mitarbeiter. Seit der Firmengründung haben die Lehrherren rund 180 Lehrlinge ausgebildet, aktuell sind 24 Lehrlinge im Unternehmen. Viele der einstigen Auszubildenden bekleiden heute leitende Positionen. „Ein großer Teil unseres Führungsstabs besteht aus Eigengewächsen. Viele der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sind im Schnitt 15 Jahre und länger bei uns“, erzählt Helmut Falkner. Praxisbezogene Schulungen und Kurse stellen sicher, dass der Nachwuchs das nötige Know-how erhält, um am aktuellen Stand der technischen Entwicklung zu stehen. Es sollen auch Exkursionen in andere Betriebe stattfinden, um den Innovationsgeist zu fördern. Weiterbildungsmöglichkeiten sollen außerdem dem Lehrkräftemangel der Branche entgegenwirken. Jungen Menschen gibt Helmut Falkner mit auf den Weg: „Fachliche Bildung ist Teil unseres Selbstverständnisses. Wir bieten berufliche Perspektiven in einem attraktiven und vielfältigen Berufsfeld an.“

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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