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Es lohnt sich nicht: Chiphersteller AMD gibt den Mini-Notebooks einen Korb

14.01.2009

Mangelnden Mut kann man dem US-Chiphersteller nach dieser Ansage sicher nicht unterstellen. Während die Mini-Notebooks bzw. Netbooks boomen wie nie zuvor, hält AMD es derzeit nicht für lohnenswert, in diesen Markt einzusteigen.

Die Geräte würden nämlich allesamt mit den billigsten Komponenten gebaut, meinte AMD Vize-Präsident Randy Allen anlässlich der CES in Las Vegas. Als Zulieferer könne man daher auch kaum Geld verdienen. Anders denkt da wohl Marktführer Intel, wo man mit "Atom"-Prozessoren derzeit ordentliche Erfolge einfährt.

Derweilen erwächst AMD auch im Segment der ultradünnen Notebooks neue Konkurrenz von Intel. Der Marktleader entwickelt laut CNET bereits einen neuen Prozessor-Typ für Rechner wie das MacBook Air von Apple. Erst im November hatte AMD eigene Prozessoren angekündigt. Im Gegensatz zu den Netbooks sind diese Geräte besser ausgestattet, womit sich für AMD die "Verdienst-Frage" hier wohl nicht stellt.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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