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"Erhebung nicht repräsentativ für gesamten Handel!" Handelsvertreter kritisieren das AK-Preismonitoring

07.05.2014

Die Wirtschaftskammer (WKÖ) kritisiert das Preismonitoring der Arbeiterkammer (AK), wonach sich günstige Lebens- und Putzmittel im Jahresabstand um 4,8 Prozent verteuert haben. "Es wurden Produkte willkürlich herausgegriffen, die Erhebung ist nicht repräsentativ für den gesamten Handel", sagte Roman Seliger, Sprecher der Sektion Handel in der WKÖ auf APA-Anfrage.

Die Zahlen der Statistik Austria, wonach der Einzelhandel im März 2014 nominell um 1,9 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum umgesetzt hat, würde die Annahme der hohen Preissteigerungen im Handel widerlegen. "Wenn die Teuerung mancher Produkte sich tatsächlich im zweistelligen Prozentbereich bewegen würde, dann müsste es ja große nominelle Umsatzsteigerungen gegen haben", so Bettina Lorentschitsch, Obfrau der Bundessparte Handel der WKÖ heute in einer Pressemitteilung.

 

Vergleiche man den Verbraucher- und Einzelhandelspreisindex von 2003 bis 2012, sei der Einzelhandelspreisindex nur in zwei Jahren höher gewesen, so Seliger. Einmal seien sie beide gleich gewesen und in den anderen Jahren sei der Einzelhandelspreisindex immer tiefer gewesen. "Die Preise im Handel sind somit weniger stark gestiegen als die allgemeine Teuerungsrate", sagte Seliger.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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