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Elektromobilität: ABB und Volvo starten globale Schnelllade-Partnerschaft für Busse

12.08.2014
ABB

ABB und Volvo wollen Elektro- und Hybridbusse mit auf offenen Standards basierenden Gleichstrom-Schnellladesystemen gemeinsam entwickeln und vermarkten. So sollen im Rahmen der Vereinbarung auch standardisierte urbane Ladesysteme entwickelt werden. Auf diese Weise können Busse an Haltestellen dann über das automatische, dachmontierte Anschlusssystem schnell aufgeladen werden.

Dieser Ansatz basiert auf international anerkannten Standards und ermöglicht die maximale Wiederverwendung bestehender Elektro-Mobilitätstechnologien. Somit wird der Weg für eine schnelle Einführung der E-Mobilität im Stadtverkehr geebnet. Das erste gemeinsame Projekt soll im Jahr 2015 im öffentlichen Nahverkehr von Luxemburg umgesetzt werden.

 

Der neue Elektro-Hybridbus von Volvo senkt den Kraftstoffverbrauch gegenüber herkömmlichen Dieselbussen um 75 Prozent und wird im September auf der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) in Hannover zum ersten Mal vorgestellt.

ABB und Volvo werden ihre jeweilige Erfahrung mit Stromnetzen und Elektrobussen nutzen, um weitere Standards für die Schnellaufladung von E-Bussen zu entwickeln, wie etwa Kommunikationsprotokolle für Infrastruktur, elektrische Netze und Elektrobusse.

 

Der Ladestandard für Elektrobusse wird zum größten Teil auf den globalen Standards für die Gleichstrom-Schnellladung basieren, die kürzlich für Personenkraftwagen eingeführt wurden und eine sichere Anwendung garantieren. Diese Standards tragen auch dazu bei, Investitionen anzukurbeln und das langfristige Engagement und die Verbreitung sauberer Mobilitätstechnologien zu fördern. „Wir freuen uns, mit einem weltweit führenden Unternehmen im Transportsektor zusammenzuarbeiten, das unsere Vision der E-Mobilität teilt. Dies steht im Einklang mit ABB’s Engagement für „Power and productivity for a better world“, sagte Pekka Tiitinen, Leiter der ABB-Division Industrieautomation und

Antriebe. „Die Urbanisierung befindet sich auf ihrem historischen Höchststand und hat zu Folge, dass sich die Verkehrsinfrastruktur in den Städten immer mehr ausweitet. Mit dieser Partnerschaft tragen wir dazu bei, nachhaltige und kostengünstige Transportlösungen zu entwickeln, die dem wachsenden Pendleraufkommen gerecht werden.“

 

Der Fokus der Partnerschaft liegt auf der Standardisierung der automatischen Schnelllaufladung von Elektrobussen. Dies umfasst auch die Kommunikationsprotokolle zwischen der Ladeinfrastruktur und den Elektrobussen, die elektrische Schnittstelle sowie die Spezifikationen für das dachmontierte, automatische Anschlusssystem (Automatic Connection System – ACS).

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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