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Electrolux schließt schweizerisches Werk: Erholung in Europa

21.10.2014

Electrolux schließt das Werk im schweizerischen Schwanden. Grund ist das herausfordernde Wettbewerbsumfeld in Europa. In Schwanden könne in Folge die Produktion nicht mehr wirtschaftlich betrieben werden. 120 Stellen warden abgebaut. Indes erholt sich der Konzern auf dem europäischen Markt.

Die  Schließung des Werkes in Schwanden könnte bis Ende 2015 abgeschlossen sein. Konkrete Informationen zu den Folgen einer möglichen Schliessung für die einzelnen Mitarbeitenden sind jedoch erst nach Abschluss des Konsultationsverfahrens möglich.

“In den letzten Jahren hat sich das Markt- und Wettbewerbsumfeld für die ganze Haushaltsgeräte-Branche grundlegend verändert und verschärft. Der europäische Markt schrumpft: Seit 2007 sind die ausgelieferten Stückzahlen um 15 Prozent gesunken. Innerhalb der gesamten Branche und auch der Electrolux-Gruppe bestehen große Überkapazitäten in den Produktionsanlagen. Gleichzeitig verschärft sich in Europa der Wettbewerb: Die Erlöse fallen rund drei Prozent pro Jahr; ein Ende dieses Trends ist nicht in Sicht”, heißt es in der offiziellen Pressemittelung von Electrolux Schweiz. Diese Entwicklung habe sich negativ auf die Exporte und die Produktion in Schwanden ausgewirkt.

Auf internationaler Ebene gab Electrolux indes bekannt, dass über Kosteneinsparungen und eine neue Produktmischung der Umsatz im dritten Quartal des Jahres um 5,6 Prozent auf 28,8 Milliarden schwedische Kronen (3,1 Mrd Euro) gestiegen ist. Der Gewinn klertterte gar um 42 Prozent auf 933 Millionen Kronen.

Vor allem in Nordamerika konnte der Konzern die Verkäufe steigern. In Wetseuropa stiegt der Absatz um ein Prozent. „Unsere Tätigkeiten in Europa erholen sich langsam“, sagt  Electrolux-Chef Keith McLoughlin, was er auf „Kosteneinsparungen, Produktionseffizienz und Produktportfoliomanagement“ zurückführt. In Osteuropa gingen die Verkäufe um vier Prozent zurück.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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