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RegioData Research zeigt: im österreichischen Einzelhandel sinkt die Verkaufsfläche stetig.

Einzelhandel reduziert weiter Verkaufsflächen

02.08.2017

Trends sind steigende Flächenkosten und Internetumsätze – trotzdem hat Österreich immer noch eine der höchsten Verkaufsflächendichten in Europa.

Seit nunmehr dem vierten Jahr in Folge sinkt im österreichischen Einzelhandel die Verkaufsfläche, wie eine aktuelle Studie der RegioData Research GmbH zeigt.

Im Jahr 2017 sind es immerhin um fast 200.000 m² weniger als im Vorjahr. Bis 2020 wird der stationäre Handel, gemessen am Höchststand 2013, etwa 8 Prozent an Fläche eingebüßt haben, so RegioData.

Im Folgenden die Trends der Untersuchung im Detail:

Trend Steigende Flächenkosten und steigende Internetumsätze

Während die Internetumsätze nach wie vor steigen und in einigen Branchen schon über ein Viertel des gesamten Umsatzes vom stationären Handel abziehen, steigen die Kosten für die Bewirtschaftung der Handelsflächen: Miete, Betriebskosten, Marketingaufwendungen, etc.

Viele Unternehmen verkleinern daher ihre Betriebstypen oder geben Standorte komplett auf. Neue Großflächen sind extrem selten geworden.

Trend Österreich hat trotzdem noch immer eine der höchsten Verkaufsflächendichten in Europa

Obwohl die Tendenz der Verkaufsflächendichte deutlich negativ ist, verfügt Österreich aktuell mit knapp 1,7 m² pro Einwohner noch immer über eine der höchsten Dichten in Europa. Übertroffen wird dieser Wert derzeit nur von der Schweiz, wo der Dichtewert nur knapp höher liegt.

Trend Strukturelle Veränderungen im Einzelhandel: Mehr Flächen für Mode und Drogerie, weniger für Schuhe und Spielwaren

In den einzelnen Branchen des Einzelhandels gibt es bei der Verkaufsflächenentwicklung starke Unterschiede. Während der Modehandel und die Drogerien unerschrocken weiter expandieren, verzeichnen der Schuhhandel und der Spielwarenhandel Rückgänge.

Langfristig gesehen wird die Entwicklung vor allem davon abhängen, inwieweit die stationären Handelsflächen ihre Funktion und damit ihren Kundennutzen an die modernen Zeiten anpassen können, so RegioData, denn nur das „Warenherzeigen“ wird künftig zu wenig sein.

Die Phase der Verringerung der Verkaufsflächen ist jedenfalls noch nicht zu Ende, jährliche Rückgänge von ein bis zwei Prozent sind auch mittelfristig zu erwarten.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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