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Einigung in der sechsten Runde – Kollektivverträge unter Dach und Fach

21.11.2008

Außerdem wird mit 1. Jänner 2009 die Anhebung des amtlichen Kilometergeldes auch im Handels-KV berücksichtigt.

In der sechsten Runde der teils zähen Kollektivvertrags-Verhandlungen ist es zu einer Einigung gekommen. Ab Jänner gibt es für die 520.000 Handelsangestellten um 3,7 Prozent mehr Gehalt. Wer mehr als 1.400 Euro verdient, erhält um 3,6 Prozent mehr. So würden besonders Bezieher niedriger Einkommen bevorzugt, verlautbarte GPA-DJP Handelsvorsitzender Felix Hinterwirth in einer Aussendung.

Das Verhandlungsergebnis sei für die Unternehmen "angesichts der schwierigen wirtschaftlichen Situation gerade noch verkraftbar", sagte Arbeitgeber-Verhandlungsführer Alois Wichtl zur APA.

Der Österreichische Handelsverband bezeichnete den Abschluss der KV-Verhandlungen als einen "mutigen Schritt und ein Bekenntnis des Handels zur Stärkung der Kaufkraft". Die Steigerung der Gehälter sei "wirklich viel und gibt sicher Anlass zu erhöhter kaufmännischer Sorgfalt", erklärte Verbandsgeschäftsführer Stefan Mumelter in einer Aussendung.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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Die Verhandlungspartner (v.l.): Franz Georg Brantner, Vorsitzender des Wirtschaftsbereichs Handel in der GPA-djp, Wolfgang Katzian, Vorsitzender der GPA-djp, Iris Thalbauer, Geschäftsführerin der Bundessparte Handel, Peter Buchmüller, Obmann der Bundessparte Handel in der WKÖ
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