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Domotechnica NEU: Das Schweigen der Lämmer, Teil II

21.02.2005

Domotechnica, neuester Stand: Viele votieren für Köln, selbst mittlere Managementebenen der Großgeräte-Konzerne – die sich aber „lieber bedeckt“ halten möchten. Das Schweigen der Lämmer, Teil II...?
Ein Angehöriger der BSH München: „Darüber brauchen wir doch kein Wort zu verlieren, ob wir gegenüber dem Elektro-Fachhandel wieder gemeinsam auftreten sollten. Natürlich! Oder sind die Läden seit neuestem auch in Groß- und Kleingeräte aufgeteilt? Vielleicht habe ich da irgendwas verpasst in letzter Zeit?“ Namentlich zitierbar? „Dann dürfen Sie mich aber vergessen!“
Klare Bekenntnisse liefern derzeit (fast) nur Vertreter der Kleingeräte-Anbieter. Also alles wie gehabt? Nicht ganz.
Über die Domotechnica NEU sprach Elektrojournal Online mit Wolfgang Kranz (Koelnmesse), mit Heinz Werner Ochs (ProBusiness), Gernot Mang und Michael Lipburger (Saeco) sowie Dr. Marcus Hohlfeld (Petra Electric).

Kranz: Bei der imm haben wir die allseits gelobte Standflächen-Begrenzung mit Erfolg eingeführt. Warum soll das nicht auch bei der Domotechnica klappen?

Zumindest ein Wunsch von Koelnmesse-Chef Wolfgang Kranz dürfte seit seiner Ankündigung einer „neuen“ Domotechnica (siehe zuletzt unseren Online-Kommentar vom 21. Jänner) wenig Aussicht auf Erfüllung haben: „Bitte nicht wieder eine Grundsatz-Diskussion!“

Doch jetzt die erfreulich klingende Nachricht aus Insiderkreisen, wenngleich sie offiziell – natürlich – niemand bestätigen wollte: Im CECED, dem europäischen Verband der Hausgeräte-Hersteller, hat man sich anscheinend insofern besonnen, dass man „nicht mehr gedenke“, auf das Messe-Geschäft der Mitglieder weiterhin Einfluss zu nehmen.
Schon vor drei Wochen meinte dazu ein Industriemanager gegenüber Elektrojournal Online: „Da gibt es neuerdings eine völlig neutrale Haltung, indem jedes Mitgliedsunternehmen für sich selber entscheiden soll, wie es auf die Koelnmesse-Initiative mit der Domotechnica reagiert. Offenbar will sich der CECED also nicht mehr exponieren.“
Kurz danach führten wir neuerlich ein Interview mit Wolfgang Kranz, das wir deshalb erst jetzt veröffentlichen, weil wir es mit den Statements einiger Branchenkenner aus der Kleingeräte-Szene „garnieren“ wollten, die wir auf der – übrigens ausgezeichnet organisierten – Ambiente angetroffen haben.
Darüber hinaus liegt uns eine schriftliche Stellungnahme der BSH „zur gegenwärtigen Diskussion Branchenmessen mit Beteiligung der Hausgeräte-Industrie“ vor, die wir in der heute, Montag, erscheinenden Printausgabe des Elektrojournals vollinhaltlich veröffentlichen.
Aber gehen wir ans „Eingemachte“...

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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