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Die Waschmaschine der Zukunft kommt aus Berlin: Grundstein fürs BSH-Technolgiezentrum gelegt

11.06.2010

Noch bevor Mitte 2012 die letzte Waschmaschine im traditionellen BSH-Fertigungsstandort Berlin-Gartenfeld vom Band laufen wird, soll das neue Technologiezentrum im Siemens-Technopark Berlin am Rohrdamm seinen Betrieb aufnehmen. Gestern wurde von Winfried Seitz, Mitglied der BSH-Geschäftsführung, der Grundstein gelegt.

Rund 50 Mio. Euro investiert der deutsche Weißwaren-Riese in den Bau des neuen Forschungs- und Entwicklungsgebäudes. Dort soll zukünftig an den Waschmaschinen und Wäschtrocknern der Zukunft geforscht werden. Das Gebäude, das ideal auf die Erfordernisse zur Planung und Entwicklung neuer Geräte zugeschnitten sein wird, hat eine Nutzfläche von rund 32.000 Quadratmetern. In den Laboren sollen später rund 1.000 Waschmaschinen und Wäschetrockner getestet werden, betrieben freilich mit Öko-Strom.

 

Und auch die von den Testgeräten erzeugte Abwärme wird sinnvoll genutzt. Im Winter soll sie das Gebäude heizen. Im Sommer soll ein Abluftsystem mit Kühltürmen die Testräume kühlen. Dadurch will die BSH jährlich fast 300.000 Euro an Betriebskosten einsparen.

 

„In Berlin wird gedacht und entwickelt, gebaut wird dann an den jeweiligen Standorten“, meint BSH-Sprecherin Eva Delabre, die zudem davon ausgeht, dass die Entwicklungstätigkeit am neuen Standort weiter ausgebaut werden wird. Das neue Gebäude sei auch bewusst auf bis zu 750 Arbeitsplätze. Vorerst werden aber „nur“ die rund 550 Mitarbeiter, die bisher am wenige Kilometer entfernten Fertigungsstandort Berlin-Gartenfeld forschten und entwickelten, ins Gebäude einziehen – und zwar im zweiten Halbjahr 2011.  

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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