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Das Ende einer Ehe? Sony will angeblich Sony Ericsson für sich alleine

07.10.2011

Das Wall Street Journal berichtet von Übernahmegesprächen; Branchenkenner von wochenlangen Verhandlungen. Das im Jahr 2001 zusammengeführte Joint Venture aus Sony und Ericsson, bei dem beide Partner jeweils 50 Prozent Anteile halten, könnte künftig Sony allein gehören. Eine offizielle Stellungnahme beider Parteien ist aber noch nicht erfolgt.

Sony und Ericsson sollen bereits einige Wochen über die Zukunft ihres Joint-Venture-Unternehmens verhandeln. Branchenkennern zufolge sei geplant, dass sich der japanische Elektronikkonzern die Anteile seines schwedischen Partners Ericsson einverleiben will; auch das Wall Street Journal berichtete in seiner Donnerstag-Ausgabe (6.10) von einem konkreten Übernahme-Plan.

Joint-Venture-Vertrag läuft aus

Da diesen Monat der zehnjährige Joint-Venture-Vertrag ausläuft, muss eine Entscheidung gefällt werden, ob das Joint-Venture künftig im Sony-Alleingang seinen Weg fortsetzt. Eine Änderung des Markennamens "Sony Ericsson" wünsche sich jedoch keine der beiden Parteien. Beide Unterhemen können ihren Vertrag für jeweils 1,3 Milliarden Dollar verlängern – oder Sony zahlt das doppelte und kauft damit seinen Partner auf.

Bereits im Jahr 2003 hat der damalige COO der Sony Corporation, Kunitake Ando, eine Übernahme nicht ausgeschlossen. Ando habe damals gesagt; man solle "nie nie sagen" – falls Ericsson seine Anteile verkaufen wolle, sei Sony daran interessiert.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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