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Begutachteten die Smatrics-Ladestation in Wien (v.l.n.r.): Theresia Vogel (GF Klima- und Energiefonds), Jörg Leichtfried (Bundesminister für Verkehr, Innovation und Technologie) und Wolfgang Anzengruber (Vorstandsvorsitzender Verbund AG)

Bundesregierung bringt neues E-Förderpaket auf den Weg

14.10.2016

Die österreichische Bundesregierung will im November ein Paket zur Förderung der Elektromobilität präsentieren. Angedacht sind die Maßnahmen Kaufprämie und Gratis-Parken für E-Autos, auch eine eigene Kennzeichnung soll kommen.

Schon im November soll seitens der Bundesregierung ein E-Förderpaket auf den Weg gebracht werden: Verkehrsminister Jörg Leichtfried (SPÖ) und Umweltminister Andrä Rupprechter (ÖVP) möchten mit einem Maßnahmenkatalog finanzielle Kaufanreize für Privatpersonen schaffen, auch Gratis-Parken für E-Autos soll gefördert werden. Übergeordnetes Ziel der Förderung ist es, die Emissionen von Treibhausgasen zu vermindern und somit den in Paris vereinbarten Klimazielen näher zu kommen.

Das neue E-Mobilitäts-Paket soll sowohl finanzielle als auch nicht-finanzielle Anreize zum Kauf eines E-Autos enthalten. Angedacht ist eine Kaufprämie – die Rede ist von bis zu 5.000 Euro –, aber auch eine steuerliche Erleichterung für Privatpersonen beim Kauf eines E-Autos wird im Rahmen einer Arbeitsgruppe aktuell diskutiert.

Natürlich ist auch das Gratis-Parken ein weiterer Anreiz für E-Autofahrer – dafür sind freilich Länder und Gemeinden zuständig, die die Einnahmenausfälle verkraften müssten. Diesbezüglich werden noch Gespräche geführt.

Diskutiert wird derzeit auch, ob E-Autos dort fahren dürfen, wo konventionelle Autos nicht fahren dürfen, etwa in Umweltzonen in Innenstädten. Derzeit kann sich der Verkehrsminister die Öffnung von Busspuren für E-Autos eher nicht vorstellen. Auch ein Beispiel des Vorreiters der Elektromobilität, Norwegen, soll kommen: E-Fahrzeuge sollen der besseren Überprüfbarkeit halber speziell gekennzeichnet werden.

Bis zum Jahr 2020 soll in Österreich die Ladeinfrastruktur weiter ausgebaut werden. Dabei werden vor allem Ladestationen gefördert, die die drei gängigen Steckertypen anbieten – als Beispiel hierfür gilt das Ladenetz von Smatrics.

Eine Arbeitsgruppe wird als Beratungsgremium für das Ministerium fungieren – darin werden auch Experten der Autokonzerne Tesla und BMW vertreten sein. Universitätsinstitute und Interessensverbände sollen eingebunden werden, Smatrics-Geschäftsführer Michael-Viktor Fischer wird in der Kalenderwoche 42 bei einem Treffen im Bundesministerium mit dabei sein.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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