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Der GfK liegen Daten über die Verteilung der Elektro-Handelsumsätze bei Unterhaltungselektronik und Haushaltsgeräten vor. Als Karte nach zweistelligen Postleitzahlgebieten dargestellt zeigt sich eine starke Differenzierung

Braunware in der Stadt, die Weiße am Land: Elektrohandelsumsätze in verschiedenen Regionen

20.05.2015

Wien und die meisten Landeshauptstädte weisen einen überproportional hohen Umsatzanteil für Unterhaltungselektronik auf während in dünner besiedelten ländlichen Regionen der Umsatz mit Haushaltsgeräten überwiegt. Die für das Vorjahr ermittelten GfK Handelsumsatzdaten zeigen deutliche Unterschiede der Umsatzverteilung zwischen Ballungsräumen und ländlichen Gebieten.

In urbanen Ballungsräumen wie Wien und den meisten Landeshauptstädten dominiert die Unterhaltungselektronik. Diese erreicht in 8 Regionen sogar mehr als zwei Drittel Anteil an der Summe dieser beiden Bereiche. Eine Ausnahme stellt die Stadt Salzburg dar, wo dieser Effekt nicht auftritt. Bemerkenswert in diesem Zusammenhang ist, dass auch das gesamte Bundesland Salzburg den zweithöchsten Weißwarenanteil aller Bundesländer aufweist. Noch höher ist der Weißwarenanteil nur noch im Burgenland und in der Landeshauptstadt Eisenstadt. Der UE Bedarf der Burgenländer wird offenbar stark im Raum Wiener Neustadt oder von Pendlern im Raum Wien gedeckt. In beiden Regionen gibt es jeweils überproportional hohe Anteile Unterhaltungselektronik.

Ein logischer Zusammenhang dieser Umsatzaufteilungen besteht mit der Handelsstruktur. Elektromärkte sowie großflächige Elektrofachhändler befinden sich üblicherweise in Ballungsräumen und ziehen Käufer aus der Umgebung an. Umgekehrt punktet der kleine und mittelständische Elektrofachhandel gerade in ländlichen Regionen mit der lokalen Präsenz und dem Service vor Ort. Für den Einbau von Küchengeräten ist offenbar immer noch die Kompetenz und Fachkenntnis des Händlers um die Ecke gefragt, während bei der Anschaffung von Unterhaltungselektronik längere Fahrwege zum Geschäft in Kauf genommen werden.

In weit mehr als einem Drittel der untersuchten und ausgewerteten Regionen teilt sich der Umsatz aber praktisch gleich auf. Jeweils die Hälfte entfällt auf Braunware, die andere Hälfte auf Weißware, was auch dem klassischen Mischungsverhältnis einer Wiener Melange entspricht.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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