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Modelle aus dem 3D-Drucker, virtuelle Rundgänge mit der Datenbrille und Kurierdienste von der Büro-Drohne: Innovative Technologien werden in weniger als 15 Jahren in vielen großen Unternehmen Arbeitsalltag sein, so eine aktuelle Bitkom-Studie.

Bitkom: Der Arbeitsplatz der Zukunft

08.03.2017

69 Prozent der Befragten einer Bitkom-Studie erwarten die Ablösung klassischer Büro-Computer. Eine Annahme besagt, dass im Jahr 2030 ein Viertel des Arbeitsvolumens von Freiberuflern geleistet werden wird.

Aus einer repräsentativen Befragung von Unternehmen ab 500 Mitarbeitern, die von Bitkom Research durchgeführt wurde, geht hervor, dass knapp drei Viertel (73 Prozent) meinen, dass 3D-Technologien bis 2030 verbreitet sein werden. Sechs von zehn (59 %) erwarten das für Datenbrillen und fast die Hälfte (48 %) für Drohnen.

Dahinter folgen Serviceroboter (23 %), die Dienstleistungen ausführen, und Digital Counterparts (13 %) wie intelligente Klone beziehungsweise virtuelle Avatare.

Im Gegenzug kündigt sich die Ablösung des klassischen Büro-Computers an: Sieben von zehn Unternehmen (69 %) erwarten, dass Desktop und Notebook im Büroalltag spätestens in 30 Jahren ausgedient haben und von innovativen Technologien ersetzt werden, z.B. durch Tablets oder Smartphones mit Projektionsfunktion oder reiner Sprachsteuerung.

31 % glauben dagegen, dass herkömmliche Arbeitsrechner auch dann noch nicht ersetzt sein werden. Dazu Axel Pols, Geschäftsführer der Bitkom Research: „Der rasante technologische Wandel führt dazu, dass sich die Interaktion zwischen Menschen und Technik nachhaltig verändert, wie der Trend zu intelligenten Sprachassistenten, vernetzten Robotern und autonomen Fahrzeugen zeigt.“

Mit der wachsenden Verbreitung neuer Technologien steigt auch die Nachfrage an IT-Freiberuflern. 45 % der befragten Unternehmen geben an, dass der entsprechende Bedarf zunehmen werde. 47 % erwarten, dass die Nachfrage konstant bleibt.

Der Einsatz von IT-Freiberuflern ist derzeit für fast drei Viertel der Unternehmen (72 %) von großer Bedeutung. Für die kommenden sechs Monate rechnet die Mehrheit der Unternehmen damit, dass IT-Freiberufler für sie wichtiger werden (52 %). Auch in den kleineren Unternehmen geht man künftig von einer größeren Bedeutung aus.

Im kommenden halben Jahr wird der Anteil der von IT-Freiberuflern geleisteten Arbeitsstunden am gesamten Projektvolumen zunehmen, so Bitkom. Er soll im Vergleich zum vergangenen halben Jahr um 4 Punkte auf 25 % steigen. Damit wird effektiv jede vierte Arbeitsstunde in IT-Projekten von Freiberuflern geleistet.

Mehr als die Hälfte der Unternehmen (54 %) geht von einem steigenden Anteil der Freiberufler-Arbeitsstunden am Projektvolumen aus. Hierzu führt Nikolaus Reuter, Gründer und Vorstandsvorsitzender bei Etengo, aus: „Wenn wir in Deutschland bei der Digitalisierung vorne mitspielen möchten, dann müssen wir jetzt die großen Chancen im B2B-Segment beziehungsweise bei Serviceinnovationen nutzen. Hierzu braucht es eine lebendige Projektwirtschaft mit flexiblen Rahmenbedingungen.“

Der Ergebnisbericht ist kostenfrei erhältlich unter

http://www.bitkom-research.de/epages/63742557.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/63742557/Products/EFX3

 

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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