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Gorenje versuchte zuletzt vor allem durch den Retro-Stil zu punkten

Beteiligung: Panasonic erwägt Anteilsaufstockung bei slowenischer Gorenje

26.07.2016

Drittgrößter Gorenje-Aktionär kann bis Ende September Due Diligence durchführen. Danach wird mit Entscheidung über Aufstockung oder Nichtaufstockung der Beteiligung gerechnet.

Der japanische Konzern Panasonic soll eine Aufstockung seines Anteils an dem slowenischen Haushaltsgeräte-Produzenten Gorenje erwägen. Derzeit führt Panasonic bei Gorenje eine Due Diligence durch, "was zum Angebot zur Erhöhung seiner Beteiligung führen könnte oder aber auch nicht", teilte Gorenje mit. Bisher sei dazu "noch keine Entscheidung" getroffen worden, hieß es weiter.

   Panasonic ist 2013 beim börsennotierten slowenischen Unternehmen eingestiegen und hält derzeit 10,74 Prozent der Anteile an Gorenje. Damals haben sich die Japaner unter der strategischen Partnerschaft verpflichtet, ihren Anteil in den nächsten fünf Jahren ohne die Zustimmung der Gorenje-Führung über 13 Prozent hinaus nicht zu erhöhen.

   Obwohl es noch keine Entscheidung über eine etwaige Aufstockung des Panasonic-Anteils gibt, haben die beiden Partner laut der Mitteilung im Rahmen der Vereinbarung zur Due Diligence auch "strategische Leitlinien über die künftige Rolle von Gorenje innerhalb der Panasonic Gruppe" vereinbart, für den Fall, dass Panasonic mit den jetzigen Aktivitäten einen Kontrollanteil in Gorenje erlangen sollte. Die Japaner haben bis Ende September Zeit, die Due Diligence durchführen.

   Panasonic ist mit seinem Anteil von 10,74 Prozent der drittgrößte Aktionär von Gorenje, hinter dem Staatsfonds KAD (16,37 Prozent) und der Weltbanktochter IFC (International Finance Corporation) mit 11,8 Prozent.
 

Autor/in:
APA – Austria Presse Agentur / Redaktion
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