Direkt zum Inhalt

Alteingesessener Wiener Hausgeräte-Servicebetrieb musste Konkurs anmelden

12.12.2018

Keine schönen Weihnachten gibt’s für die rund 25 Mitarbeiter des Hausgeräte-Profis. Das 1964 gegründete Unternehmen aus dem dritten Wiener Gemeindebezirk musste den schweren Gang zum Handelsgericht antreten.

Wie der Alpenländische Kreditorenverband (AKV) berichtet, stehen – nach eigenen Angaben der Seiser Elektrogeräte Service GmbH – Schulden in Höhe von 475.000 Euro zu Buche. Die genaue Anzahl der Gläubiger und der Gesamtforderungen ist derzeit allerdings noch nicht bekannt. Auch ist es noch nicht klar, ob das Unternehmen  fortgeführt und saniert bzw. ob das vorhandene Vermögen inventarisiert und geschätzt wird. Zum Insolvenzverwalter wurde Rechtsanwalt Karl Schirl bestimmt.

Die Seiser Elektrogeräte Service GmbH wurde 1964 von Karl Seiser gegründet und hat sich unter anderem auf die Marken Liebherr, Bauknecht, Whirlpool, Indesit und Ignis spezialisiert.

Werbung

Weiterführende Themen

E-Technik
23.01.2020

41 Gläubiger, 86 betroffene Arbeitnehmer und einen Schuldenberg in Höhe von rund 947.000 Euro hinterlässt ein Tiroler Elektrodienstleister aus Innsbruck.

Multimedia
22.12.2019

Der Konkurs der Eugendorfer Firma ist der viertgrößte des Jahres in Salzburg. Laut AKV sollen massive Unregelmäßigkeiten auf Geschäftsführungsebene (Mit-)Ursache für die Pleite sein.

E-Technik
19.12.2019

Die Pleite der Herbitschek-Gruppe fordert das nächste Opfer. Nachdem die Hausbank – wohl auch infolge der Turbulenzen bei der Mutterfirma – den Kontokorrentkredit kündigte musste das ...

Multimedia
15.12.2019

Die Marke des insolventen Premium-TV-Herstellers Loewe wird künftig von der in Zypern ansässigen Skytec-Gruppe übernommen. Das teilte Insolvenzverwalter Rüdiger Weiß am Freitag mit.

Ein Bieterduell um Loewe scheint nun begonnen zu haben.
Multimedia
05.12.2019

Lange Zeit war’s ruhig um den insolventen Edel-TV-Hersteller, jetzt kommt wieder Bewegung rein. Während Hisense in Sachen Übernahme bereits in der bayrischen Staatskanzlei zu Gast war, bringt sich ...

Werbung