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Abschieds-Vorstellung unter Severins Fittichen: BWT macht’s selbst

06.09.2012
BWT

Nach dem Wechsel Stefan Scheurers von Severin zu BWT hat auch die Vertriebs-Partnerschaft ein Ende. Zur IFA traten die Wasserfilter-Profis ein letztes Mal als Severin-Untermieter auf. „Wir bauen einen eigenen Vertrieb im Consumer-Bereich auf“, erläutert Marketing-Chef Michael Radecker. Werblich soll weiter gepowert werden.

In Deutschland hat BWT bereits in der Vergangenheit viel in Print- und TV-Werbung gesteckt, durch die lückenhafte Distribution dürfte die Wirkung zum Teil verpufft sein. Die Kooperation mit Severin im Vertrieb, die hier Abhilfe schaffen sollte, geht zu Ende. Ein fliegender Wechsel zu WMF, wie mancher aufgrund von Kapital-Verschränkungen vermutet hat, ist allerdings nicht der Hintergrund. Radecker: „Wir streben weder eine Kooperation mit WMF an, noch sind wir im Streit von Severin geschieden. Wir nehmen den Vertrieb künftig selbst in die Hand.“

 

„Wie Volvic oder Evian“

 

In Österreich bleibt’s beim Vertrieb über Degupa. „Die machen einen tollen Job und steigern von Monat zu Monat.“ Angesichts eines Marktanteils von neun Prozent hat BWT auch in Deutschland noch jede Menge Raum für Wachstum. Primäres Ziel sei jedoch nicht die Jagd nach Brita-Umsätzen, der Platzhirsch am Wasserfilter-Markt hat jahrzehntelangen Vorsprung in der Markt-Bearbeitung. „Wir wollen die Kategorie insgesamt wachsen lassen. Dazu machen wir viele Verkostungen und Demo-Tage.“ Das Ergebnis überzeuge die Konsumenten: BWT-gefiltertes Wasser sei weniger sauer als jenes vom Mitbewerber und werde künftig etwa auch mit Magnesium angereichert. „Das schmeckt wie Tafelwasser von Volvic oder Evian.“

 

Es geht somit nicht mehr nur um Entkalkung, sondern um eine Aufwertung des Wassers. Überzeugungs-Arbeit leistet neben Verkostungen auch Bewerbung, in Österreich etwa gemeinsam mit Handelspartnern. Tischwasser-Filter von BWT gibt’s in drei Ausführungen, die sich nach dem mitunter geografisch unterschiedlichen Bedarf richten: Die Classic Edition filtert Kalk, Chlor und Schwermetalle aus dem Wasser. Die Gourmet Edition ist das bislang einzige System, das Wasser nicht nur filtert, sondern mit Magnesium als Geschmacksträger anreichert. Primär an Kunden in Osteuropa richtet sich die Safety Edition, die auch Arsen aus dem dort oftmals belasteten Trinkwasser filtert.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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