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ABB startet in nächste Phase

04.10.2016

Wertsteigerung lautet der von ABB gefasste Vorsatz. Dabei startet der Schweizer Konzern nun in die nächste Phase. Vier Divisionen werden im Zuge dessen nun neu ausgerichtet.

"Mit unseren vier klarer geschnittenen, marktführenden, unternehmerisch handelnden Geschäftsbereichen sind wir fokussierter und flexibler aufgestellt", so Ulrich Spiesshofer

Beim Capital Markets Day in Zürich versucht ABB seinen  Wert weiter zu steigern. Der nächste Schritt ist die Neuausrichtung von vier Divisionen. Mit 1. Jänner wird man sich auf die vier marktführenden Divisionen Elektrifizierungsprodukte, Robotik und Antriebe, Industrieautomation und Stromnetze konzentrieren und diese als fokussierte, marktführende, unternehmerisch handelnde Einheiten neu ausrichten. Damit startet ABB die dritte Stufe ihrer Next-Level-Strategie. „In den vergangenen zwei Jahren ist ABB schneller, schlanker und effizienter geworden. Wir haben unsere Marge kontinuierlich verbessert und unsere Cash-Generierung weiter gestärkt. Mit der dritten Stufe unserer Next-Level-Strategie setzen wir nun unsere erfolgreiche Transformation konsequent fort“, so Ulrich Spiesshofer, CEO von ABB.

In der Sparte Elektrifizierungsprodukte werden in Zukunft alle Elektrifizierungsangebote gebündelt inklusive Bereiche aus der Division Industrieautomation und Antriebe.

Die Division Robotik und Antriebe geht aus der bisherigen Division Industrieautomation und Antriebe hervor. Der Fokus liegt auf dem schnell wachsenden Robotik-Markt.

Die neue Division Industrieautomation wird aus der früheren Division Prozessautomatisierung entwickelt.

Die Division Stromnetze legt den Fokus auf stärkere, intelligentere und umweltfreundlichere Stromnetze weltweit. Diese Division wird weiterhin unter dem Dach von ABB bleiben, jedoch sollen zwei strategische Partnerschaften zusätzliche Wachstumschancen ermöglichen. Im Bereich Umspannwerke wird es eine Zusammenarbeit mit Fluor geben und bei Offshore-Windanlagen wird man zukünftig mit Aibel zusammenarbeiten.

Neu ist auch das Digitalangebot ABB Ability welches das Portfolio an digitalen Lösungen und Dienstleistungen über alle Kundensegmente hinweg zusammenführt. Angekündigt ist auch eine Partnerschaft mit Microsoft um eine Kombination des ABB-Portfolios mit der Microsoft Azure Cloud und der B2B-Technologiekompetenz des Unternehmens zu generieren.
„Unsere Partnerschaft bündelt die globalen Stärken von ABB und Microsoft und wird unseren Kunden in der Energieversorgung, der Industrie und im Transport- und Infrastruktursektor einzigartige Vorteile bieten“, so Spiesshofer.
 

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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