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3,8 bis 4,5 Prozent mehr im Sackerl: KV-Verhandlungen der Elektro- und Elektronikindustrie abgeschlossen

02.04.2012

Die Kollektivvertragsverhandlungen für die rund 50.000 Beschäftigten der Elektro- und Elektronikindustrie wurden am Wochenende erfolgreich abgeschlossen. Je nach Beschäftigungsgruppe werden die Ist- und Mindest-Löhne und -Gehälter zwischen 3,8 und 4,5% erhöht, das entspricht für die gesamte Branche einer durchschnittlichen Erhöhung von 4,04%.

Schwierig gestalteten sich die Verhandlungen vor dem Hintergrund der wirtschaftlichen Lage und der hohen Inflationsrate im vergangenen Jahr. Trotzdem gelangte man recht schnell zu einem tragfähigen Kompromiss: „Es waren harte aber konstruktive Gespräche, bei denen wir trotz der anfangs weit auseinanderliegenden Positionen am Ende ein verantwortungsvolles Ergebnis erzielen konnten, das die Betriebe am Standort Österreich nicht über Gebühr belastet und das beide Seiten bei ihrer Klientel guten Gewissens vertreten können“, so das Resümee von Arbeitgeber-Chefverhandlerin Brigitte Ederer.

„Der erreichte Reallohnzuwachs stärkt die Kaufkraft der Beschäftigten. Denn der Lohn- und Gehalts-Abschluss stärkt besonders die niedrigen Einkommensgruppen und es konnte ein mit den Ergebnissen der Metallindustrie vergleichbares nachhaltiges Einkommensplus erzielt werden“, betonten wiederum die Arbeitnehmer-Chefverhandler Rainer Wimmer und Karl Proyer.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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