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25,01 Prozent: Murdoch sichert sich Sperrminorität beim Abo-Sender Premiere

21.05.2008

Damit kann News Corp. bestimmte Entscheidungen auf Hauptversammlungen verhindern, etwa die Einleitung von Kapitalmaßnahmen oder Fusionen.

Es kann aber davon ausgegangen werden, dass Murdoch seine Macht nicht als "Bremser" einsetzen wird. Bisher hat Premiere unter dem Anteilseigner eher profitiert denn gelitten. So auch durch die Einführung des Verschlüsselungssystems Videoguard, mit dem man nun den Kampf gegen gehackte Receiver aufnehmen will.

Im ersten Quartal hatten sich die Schwarzseher nämlich überaus negativ auf das Unternehmensergebnis ausgewirkt. Zusammen mit den höheren Ausgaben für die Fußball-Bundesliga-Rechte haben sie die Bilanz in tiefes Rot getaucht.

Ob inzwischen auch schon eine mehrheitliche Übernahme von Premiere angedacht wird, bleibt offen. Die News Corp. wird mit ziemlicher Sicherheit aber zuerst einmal das Urteil der EU-Kommission abwarten. Die Wettbewerbshüter untersuchen derzeit die Anteilsaufstockung.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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