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Ulli Sima, Stadträtin für Umwelt und Wiener Stadtwerke

Elektromobilität: In Wien lässt sich’s laden

05.04.2018

In Floridsdorf wurden die zehn ersten E-Ladestationen im öffentlichen Raum in Betrieb genommen. Wien Energie wird bis zum Sommer 230 Ladestationen für Elektroautos errichten.

„Wir wollen das ganze Thema Elektromobilität in die Gänge bringen“, sagte die zuständige Stadträtin Ulli Sima (SPÖ) bei der Inbetriebnahme der ersten Ladestelle am Floridsdorfer Spitz. Morgen am Freitag folgen zehn weitere Ladestationen in der Brigittenau. Der Vollausbau mit 1.000 Ladestellen soll Ende 2020 abgeschlossen sein.

Bis zum Sommer 2018 errichtet Wien Energie im Auftrag der Stadt Wien insgesamt 230 Ladestellen – zehn pro Bezirk – mit jeweils elf Kilowatt Leistung. Über 60 Ladestellen in den Bezirken Leopoldstadt, Mariahilf, Neubau, Hietzing, Rudolfsheim und Ottakring sind bereits fertig und werden in den nächsten Wochen ans Netz angeschlossen. Rund 550 Ladestationen gab es schon bisher im Großraum Wien, diese befinden sich jedoch überwiegend in Tiefgaragen.

Der Ausbau der E-Ladestationen sei wesentlich, um das Klimaziel zu erreichen, sagte Wien Energie-Geschäftsführer Michael Strebl im Gespräch mit der APA: „In Wien kommen 40 Prozent des CO2-Ausstoßes aus dem Individualverkehr. Da gilt es zu handeln.“ Das Unternehmen investierte laut eigenen Angaben 15 Millionen Euro in den Ladestellenausbau.

Kostenlos laden bis 1. Oktober

Die Parkzone bei den neuen öffentlichen Ladesäulen ist ausschließlich für das Stromtanken von Elektrofahrzeugen reserviert. Die E-Ladestellen können das ganze Jahr rund um die Uhr benutzt werden. Einmal Volltanken dauert je nach Akku zwischen einer und drei Stunden. Im ersten halben Jahr, also bis zum 1. Oktober, ist das Laden an den öffentlichen Ladestellen in allen Bezirken kostenlos.

Autor/in:
APA – Austria Presse Agentur / Redaktion
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