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Zwischen iPhone und Smoothie: Bei Innovationen fällt den Kunden die Elektrobranche ein

01.10.2009

Werbung und Innovation zusammengeschüttet, ergeben überhaupt die perfekte Mischung. Und die Elektrobranche ist da ganz vorne.

"Die Grundregel, dass hoher Werbedruck automatisch ein hohes Markenwachstum bewirkt, kann nicht oder nur bedingt bestätigt werden", so GfK Experte Gerhard Ortner-Pitzl. "Der Erfolg einer Marke hängt zentral von der Innovationskraft eines Unternehmens ab, der Werbedruck erfüllt lediglich eine Multiplikatorfunktion."

Die Analyse einer Vielzahl von Launches in Europa der letzten Jahre hat ergeben, dass Marken ohne namhafte Innovationen aber hohem Werbedruck im Schnitt um rund drei Prozent gewachsen sind, während innovative Unternehmen um mehr als neun Prozent zulegen konnten. "Verknüpft man letztendlich Innovation und Werbedruck, so lassen sich dann Wachstumsraten von 14 Prozent und mehr erzielen", so die Analyse des Experten.

Kombination Werbung und Innovation

Neben der Analyse einer Reihe von Neuprodukteinführungen hat die GfK im Rahmen einer repräsentativen Studie die österreichische Bevölkerung nach den Top-Innovationen der vergangenen zwölf Monate befragt. Das Ranking führt hierbei das i-Phone mit fünf Prozent spontanen Nennungen an, gefolgt von Novitäten rund um TV bzw. Videotelefonie. Grundsätzlich ist zu sagen, dass der Begriff Innovation mit der Elektrobranche in Zusammenhang gebracht wird.

Ein Fünfte der Konsumenten sprechen beispielsweise Smoothies einen hohen Innovationsgrad zu, allerdings blieben für knapp 30 Prozent der Befragten diese neuartigen Vitaminspender bis dato im Verborgenen. "Und damit schließt sich der Kreis: Innovationen sind gut und wichtig, aber erst in Kombination mit der richtigen Kommunikation wird die Innovation erst zum echten Erfolg", ist Ortner-Pitzl überzeugt.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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