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Die Informationen zur Antragstellung finden sich unter www.oem-ag.at.

Zum Start der PV-Förderung gibt’s einen kleinen Wermutstropfen

10.03.2020
PVA

Am 11. März startet die bundesweit verfügbare Investförderung für Photovoltaik-Anlagen und Stromspeicher. In diesem Jahr stehen mit 24 Mio. Euro deutlich mehr Fördermittel als im vergangenen Jahr (neun Mio. Euro) zur Verfügung. Weitere 12 Mio. Euro und damit doppelt so viel wie 2019 werden für Stromspeicher zur Verfügung gestellt. Eine Kleinanlagenförderung gibt es aber nach wie vor nicht. 

Neben der bereits im Jänner gestarteten bundesweiten Einspeisetarifförderung steht ab dem 11. März vor allem auch für die Umsetzung größerer PV-Projekte, die auf eigenständige Stromversorgung anstatt der Einspeisung in das Netz setzen, sowie für Stromspeicher eine zusätzliche Förderschiene zur Verfügung. Die PV-Anlage wird mit bis zu 250 Euro pro Kilowattpeak (kWp) unterstützt; Stromspeicher mit 200 Euro pro Kilowattstunde (kWh). Die Anträge können auf dieser Webseite gestellt werden: www.oem-ag.at/de/vorgeschaltene-seite/.

Ebenfalls neu: Die maximal förderbare Speichergröße

Neu ist auch die Beschränkung der maximal förderbaren Speichergröße. Sowohl PV- als auch Speicheranlagen können größer gebaut werden, gefördert werden jedoch maximal 500 kW bei PV-Anlagen bzw. 50 kWh beim Stromspeicher. "Als Verband haben wir uns im vergangenen Jahr massiv für eine Erhöhung des Förderbudgets eingesetzt, damit sich einerseits die finanziellen Förderengpässe nicht wiederholen und andererseits die Zeit bis zum in Kraft treten des Erneuerbaren Ausbau Gesetzes überbrückt werden kann. Besonders für die Speicherförderung, die in der Vergangenheit für massiven Unmut sorgte - war sie doch in weniger als einer Minute vergriffen - haben wir nun eine effiziente Förderstruktur, zumal auch die maximale Speichergröße reduziert wurde", sagt Herbert Paierl, Vorstandsvorsitzender des PVA.

PVA geht von deutlichem PV-Ausbau 2020 aus

Der PVA konnte damit eine seiner wichtigsten Forderungen erfolgreich durchbringen und erwartet sich in diesem Jahr einen merkbaren PV-Ausbau. Eine PV-Leistung von über 100 MW und eine Speicherkapazität von insgesamt 60 MWh werde durch diese Förderschiene ermöglicht. "Durch die Anhebung der Fördermittel schwenken wir zwar auf den notwendigen Ausbaupfad ein, jedoch reicht das noch lange nicht aus, um die gesetzten Ziele in der vorgesehenen Zeit zu erreichen - hierzu braucht es deutlichere Impulse um die angestrebte Verzehnfachung der PV-Leistung bis 2030 tatsächlich zu erreichen. Die Ausarbeitung eines erfolgreichen Erneuerbaren-Ausbau-Gesetzes (EAG), muss bereits ab dem kommenden Jahr neue Anwendungs- und Umsetzungsmöglichkeiten schaffen", ist Paierl überzeugt.

Kleinanlagenförderung steht noch aus

Trotz dem Start der Investitionsförderung für größere Projekte ist die Situation bei der alljährlichen PV-Kleinanlagenförderung, die über den Klima- und Energiefonds abgewickelt wird, noch unklar. Der Grund für den verspäteten Förderstart ist das ausständige Bundesbudget. Der PVA ist jedoch zuversichtlich, dass das wichtigste Instrument der Bürgerbeteiligung des Klima- und Energiefonds auch dieses Jahr wieder in voller Höhe zur Verfügung gestellt wird, auch wenn sich der Start bedauerlicherweise verzögert. Die deutliche Erhöhung des Förderbudgets 2019 gab der Branche einen wichtigen Rückhalt.

Vorschuss Vertrauen in neue Regierung

Der PVA baut auf die gute Zusammenarbeit mit dem zuständigen Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie und schickt eine Portion Vorschuss-Vertrauen an Bundesministerin Leonore Gewessler. "Mit Leonore Gewessler haben wir eine kompetente Ressortchefin für ein gewinnbringendes EAG. Jetzt muss mit Hochdruck an der inhaltlichen Ausarbeitung beziehungsweise Fertigstellung gearbeitet werden, damit alles nach Plan umgesetzt werden kann", fordert Paierl.

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