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Das Zukunftsforum SHL wurde von der Bundesinnung und den Landesinnungen der Sanitär-, Heizungs- und Lüftungstechniker der WKO, sowie des Großhandels und ausgewählter Qualitätshersteller gestartet.

Zukunftsforum SHL: nicht auf Heizungssanierung vergessen!

31.07.2017

Robert Just ist neu im Vorstand der unabhängigen Brancheninitiative.

Österreich hinkt laut WKÖ bei Gebäude- und Heizungssanierungen nach: Weit mehr als 600.000 Heizanlagen in den österreichischen Haushalten sind mittlerweile veraltet. Der Vorstand des Zukunftsforums SHL möchte das ändern.

Das Zukunftsforum SHL ist eine im Frühjahr 2017 gestartete gemeinsame Initiative der Bundesinnung und der Landesinnungen der Sanitär- und Heizungsinstallateure – neben den heimischen Installateuren engagieren sich österreichische und mitteleuropäische Hersteller und der Großhandel für die Initiative: Austria Email, Buderus, Danfoss, Grundfos, Honeywell, Herz Armaturen, Junkers, Ochsner, Uponor, Vaillant, Vogel und Noot, Wilo sowie die Österreichische Vereinigung des Sanitär- und Heizungsgroßhandels.

Mit Robert Just von der Frauenthal Service AG erhält das Team um Obmann Andreas Rotter (Salzburger Landesinnungsmeister der Installateure) starke Unterstützung. Neben Rotter gehören auch Hans-Jörg Dullinger (Grundfos) und Martin Hagleitner (Austria Email AG) dem Vorstand an.

Obmann Rotter betont: „Als überparteiliche und branchenübergreifende Initiative wollen wir das Thema Heizungssanierung stärker ins Bewusstsein rücken. Generell muss der Fokus mehr in Richtung Wärme kommen, denn dort ist viel zu holen – für das Klima, für die Wohnkosten, für den Standort.“

Rotter weiter: „Hier lassen sich CO2-Emissionen und Energiekosten gleichzeitig sparen. Von der Politik erwarten wir uns mutige Ansagen in den Wahlprogrammen, die dann auch rasch umgesetzt werden.“

Das Zukunftsforum freut sich über großen Zuspruch aus der Branche, aber auch aus Politik, Verwaltung und von Experten, heißt es in einer Pressemitteilung.

Gerade die Sommermonate bieten sich für eine Erneuerung der Heizung an, mit der man künftig Energie, Emissionen und Geld sparen kann. Wenn Heizungssysteme bereits 15-20 Jahre alt oder noch älter sind, ist ein Austausch dringend empfohlen.

Jedenfalls sinnvoll ist ein Gespräch mit einem der Sanierungsberater (www.dieinstallateure.at), der auch über einfache Maßnahmen zum Energiesparen wie den hydraulischen Abgleich informieren kann.

Rotter erklärt: „Die mittlerweile mehr als 500 im Verzeichnis aufgelisteten Sanierungsberater sind Installateure, die sich im Thema besonders engagieren. Damit decken wir das gesamte Bundesgebiet gut ab.“

Das Förderumfeld für Sanierungen hat sich in den vergangenen Jahren allerdings etwas verschlechtert, beklagt der Vorstand des Zukunftsforums SHL: „Der Handwerkerbonus ist ausgelaufen, regionale Förderungen waren oft rasch ausgeschöpft. Kosten- und energieeffiziente Ansätze setzen sich nur langsam durch, Planungssicherheit für die Konsumenten fehlt.“

Die Politik sollte Beschäftigungs- und Umwelteffekte kombinieren und so auch Wohnen langfristig leistbarer machen, so das Zukunftsforum SHL – etwa durch steuerliche Erleichterungen wie die Einführung der Absetzbarkeit der Kosten für die Erneuerung von Heizungsanlagen („selbstverständlich mit Qualitätskriterien“).

Das wäre auch eine wirksame Maßnahme gegen den Pfusch, weiß man beim Zukunftsforum SHL.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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