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Zu hohe Personalkosten: Elektroprofi muss in die Insolvenz

21.03.2014

Harald Gruber, Elektroinstallateursunternehmen aus Treffen, muss in die Insolvenz. Am Landesgericht Klagenfurt wurde ein Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung eröffnet. Zu hoch waren die Mitarbeiterkosten. Binnen einem Jahr will sich der E-Profi aber wieder entschulden.

Einem Vermögen von rund 225.000 Euro stehen Schulden von etwa 325.000 Euro gegenüber, wie der KSV mitteilt. Betroffen sind von der Insolvenz drei Dienstnehmer. Der Schuldner beabsichtigt sich über einen Sanierungsplan mit einer Quote von 20 Prozent in zwei Raten binnen einem Jahr zu entschulden.
 
Der Schuldner führt in seinem Antrag die Insolvenz auf folgende Ursachen zurück: „Bis zum Jahr 2010 waren im Unternehmen noch 6 Mitarbeiter beschäftigt. Durch die hohen Personalkosten sind Verluste entstanden, die jedoch in den Folgejahren nicht kompensiert werden konnten. Vor allem bei den öffentlichen Abgaben sind immer wieder Zahlungsrückstände entstanden und waren auch Exekutionen anhängig, die nicht mehr bewältigt werden konnten. Auch hat der Schuldner im Jahr 1999 ein Kabelfernsehnetz errichtet. Die erwarteten Umsatzerlöse (hoher Investitionsaufwand) sind in der Folge nicht eingetreten.“

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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