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Die ZKW Group konnte ihren Umsatz im Geschäftsjahr 2016 auf 968,5 Millionen Euro steigern, was ein Plus von 25 Prozent gegenüber 2015 bedeutet.

ZKW: Umsatzsteigerung im Geschäftsjahr 2016

03.02.2017

Die ZKW Group konnte auch 2016 ihren Umsatz steigern und schließt das siebente erfolgreiche Geschäftsjahr in Folge ab. Seit 2010 hat sich der Umsatz der Unternehmensgruppe von rund 280 Millionen Euro auf 968,5 Mio. Euro im Jahr 2016 fast vervierfacht.

Die ZKW Group konnte das Geschäftsjahr 2016 erfolgreich abschließen: Der Automotive-Zulieferer konnte seinen konsolidierten Konzernumsatz auf 968,5 Millionen Euro erhöhen. Gleichzeitig wuchs der Personalstand der Unternehmensgruppe von knapp 5.700 im Jahr 2015 auf rund 7.500 per Ende 2016 an.

In Österreich sind etwa 3.200 Mitarbeiter bei ZKW beschäftigt, davon über 200 im Elektronikwerk in Wiener Neustadt.

Das Kerngeschäft der ZKW Group ist die Entwicklung und Fertigung hochwertiger Automobil-Lichtsysteme und Elektronikmodule. Strategischer Fokus für das laufende Geschäftsjahr ist die Fortsetzung des Wachstumskurses und der weitere Ausbau der Fertigungskapazitäten und Entwicklungskompetenzen.

Von 2015 auf 2016 stieg der Konzernumsatz um rund 25 Prozent. Auch 2017 expandiert der Lichtsysteme-Spezialist weiter: Am Standort in Wiener Neustadt hat bereits die nächste Erweiterung des Entwicklungskomplexes begonnen. Dieses wird um 2.800 Quadratmeter vergrößert und 175 zusätzlichen Mitarbeitern Platz bieten. Die Investitionskosten dafür belaufen sich auf 3,5 Millionen Euro.

Dank der guten Auftragslage wird auch der Standort im chinesischen Dalian aufgestockt. Bis Jahresende wird weiter expandiert und dort mit knapp 900 Mitarbeitern Scheinwerfer für europäische und lokale Kunden entwickelt und produziert werden. Erwartet wird, dass die Gesamtzahl der Beschäftigten im Konzern von derzeit rund 7.500 auf etwa 8.300 bis Jahresende weiter ansteigt.

Oliver Schubert, CEO der ZKW Group: „2017 werden wir mit neuen, intelligenten Lösungen die Weichen für die neuen Mobilitätskonzepte stellen. Dafür investieren wir verstärkt in unsere Elektroniksparte. 2017 werden wir die Milliardengrenze deutlich durchbrechen.“

ZKW sucht laufend qualifiziertes Fachpersonal, vor allem an den internationalen Standorten wie Mexiko, China und der Slowakei, aber auch in Österreich.

Als wichtigen Zukunftsmarkt sieht ZKW den Bereich automatisierte Fahrzeugsysteme. Schubert: „Mit dem autonomen Fahren werden sich die Automobile, wie wir sie heute kennen, markant verändern. Das betrifft auch die Lichtsysteme, die eine verstärkte Sensorik der Scheinwerfer und mehr Kommunikation mit dem Umfeld und anderen Verkehrsteilnehmern aufweisen werden.“

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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