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Zeit-Umstellung heißt auch FI-Schalter testen

24.10.2013

FI-Schalter sollten regelmäßig überprüft. Ein einfacher Klick auf den Druckknopf zeigt in Sekundenschnelle an, ob der Schalter sicher ist. So könnten einige Wohnungsbrände verhindert werden.

Elektrischer Strom ist die häufigste Brandursache. Veraltete oder nicht fachgerecht montierte Elektroanlagen erhöhen das Risiko von elektrisch gezündeten Bränden. Jährlich sind bis zu 50 Todesopfer infolge von Bränden und Stromschlägen zu beklagen. Dabei könnten die rund sieben Brände pro Tag einfach verhindert werden, meint die Landesinnung Wien der Elektro-, Gebäude- , Alarm- und Kommunikationstechniker.

 

Der FI-Schalter oder Fehlerstromschutzschalter hat die Aufgabe, im Ernstfall den Strom automatisch in der Anlage abzuschalten. Damit er seine volle Schutzfunktion erfüllen kann, ist es notwendig, ihn regelmäßig auf seine Funktionstüchtigkeit zu überprüfen. Ein einfacher Klick auf den Druckknopf zeigt in Sekundenschnelle an, ob der Schalter seiner Rolle gerecht wird. Wenn er dabei nicht abschaltet, kann sich die gesamte Anlage zur Stromfalle entwickeln. Die Elektroinnung Wien empfiehlt, den Test bei der Zeitumstellung im Sommer und Winter kontinuierlich durchzuführen, da die Uhren sowieso umgestellt werden müssen.

 

Brandgefährlich sind zudem veraltete Fehlerstromschutzschalter. „Aber auch, wenn ein lebensrettender, hochempfindlicher FI-Schalter mit 0,03 Ampere Auslösestrom montiert ist, muss er regelmäßig getestet werden. Denn wenn der Prüfknopf über längere Zeit nicht betätigt wird, können die Kontakte korrodieren. Sie ‚kleben‘ und lösen im Ernstfall nicht mehr aus“, warnt BUIM Josef Witke.

 

Mieter in der Pflicht, Hausverwalter müssen aber Vorsorgen

 

Moderne Haushaltsgeräte, wie Waschmaschinen oder Geschirrspüler, benötigen sogar spezielle FI, die in den Gebrauchsanweisungen der Gerätehersteller zwingend für sicheren Betrieb vorgeschrieben werden.

 

Für sichere Elektronanlagen müssen übrigens nicht nur die Eigentümer von Wohnungen oder Häusern sorgen, sondern auch die Mieter. Allerdings müssen Hausverwaltungen Vorsorgen. Wohnungen mit unsicheren Elektroanlagen dürfen seit der aktuellen Elektrotechnik-Verordnung vom Juli

2010 nicht mehr neu vermietet werden. Elektrojournal Online berichtete.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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