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Zehn Prozent müssen gehen: Job-Kahlschlag bei Navi-Hersteller TomTom

12.12.2011

Aufgrund schwächelnder Nachfrage baut TomTom zehn Prozent seiner Belegschaft ab – insgesamt fallen dem Kahlschlag 457 Arbeitsplätze zum Opfer. Für die Restrukturierung muss der niederländische Navi-Anbieter zudem einen Kredit von 14 Mio. Euro aufnehmen.  Im dritten Quartal 2011 war der Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 19 Prozent gesunken.

Rund 50 Mio. Euro jährlich will TomTom einsparen. Umstrukturierungen im Bereich Forschung und Entwicklung sollen das Ihrige dazu beitragen. "Die neue Struktur bringt mehr Transparenz und Zurechenbarkeit und macht es einfacher, Entscheidungen über Innovationen zu treffen und unsere Produkteinführungszeit zu verringern", sagte Tomtom-Chef Harold Goddijn. Rückmeldungen von Kunden sollen stärker darüber entscheiden, was schlussendlich in den Verkauf kommt.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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