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Zaghaft aber doch: Die Konjunkturlage wird von den Notenbankern der EZB besser eingeschätzt

04.09.2009

Die Prognosen für heuer wurden revidiert: Die obersten Währungshüter der Europäischen Zentralbank und die OECD schätzen die Lage optimistischer ein. Mit etwas Glück könnte die Euro-Zone im kommenden Jahr bereits wieder ein mageres Wirtschaftswachstum von 0,2 Prozent erleben. Denn die Erholung dürfte rascher vonstatten gehen, als erwartet.

Sowohl die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) als auch die Europäische Zentralbank (EZB) rechnen mit einer rascheren Erholung der Weltkonjunktur. Die OECD sagt den sieben größten Industriestaaten für heuer ein Schrumpfen von 3,7 Prozent statt zuvor 4,1 Prozent voraus. Die Währungshüter der EZB haben die Prognose für den Euroraum auf 3,8 bis 4,4 Prozent Rückgang revidiert. Zuvor hatten sie eine noch düsterere Prognose von Minus 4,1 bis 5,1 Prozent vorhergesehen.

Die EZB ließ den Leitzins unverändert, um die Kreditvergabe in den 16 Euro-Staaten weiter anzukurbeln. Nach der jetzigen Stabilisierungsphase könne es allmählich wieder zur Erholung kommen, meinte etwa EZB-Präsident Jean-Claude Trichet am Donnerstag. Für das kommende Jahr rechnen die Notenbanker mit einem leichten Plus. Anstatt um 0,3 Prozent zu schrumpfen, wie prognostiziert, könne die Konjunktur wieder um 0,2 Prozent zulegen. Allerdings warnen die Währungshüter vor Rückschlägen, die durch das Auslaufen staatlicher Konjunkturprogramme und ansteigende Arbeitslosigkeit drohen.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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