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Yesss!as, ein One-Ableger: Kein Schnickschnack für anspruchslose Hofer-Fonierer

01.04.2005

„Die Mobiltelefonie bedarf heute keiner Beratung mehr”, meint yesss!-Geschäftsführer Josef Mayer (Foto) und verzichtet daher „bewusst auf den Elektrofachhandel und eigene Shops.”

Viele haben hinter der Ankündigung noch einen Aprilscherz vermutet – heute (1. April) wurde dieser allerdings Realität: Die österreichische Mobilfunkbranche ist wieder um einen Mitspieler reicher. Unter dem knalligen Titel „yesss!“ launchte eWave, übrigens eine 100-Prozent Tochter von Mobilfunker ONE, heute sein – in ebenso knalligem Gelb gehaltenes – Diskont-Mobilfunk-Angebot für Anspruchslose. Auf „Schnickschnack”, so Mayer, werde hier nämlich „bewusst verzichtet." Stattdessen konzentriere man sich „auf das Wesentliche” – Telefonie und SMS um 9 Cent pro Minute in alle Netze österreichweit.
Anspruchslos müssen die zukünftigen Kunden übrigens schon beim Kauf sein: Das yesss!-Starterpaket (SIM-Karte + 60 Gesprächsminuten) wird ab Montag (4. April) um 13 Euro exklusiv via Internet und über 350 Hofer-Filialen vertrieben („wir nehmen ja nicht irgendeinen Lebensmittelhändler, sondern den nicht gerade unbekannten Hofer”, O-Ton Mayer).
Aufgeladen kann das Guthaben des Prepaid-Angebots dann via Internet, Bankomat oder Wertkarte (Trafiken, Hofer, usw.) werden. Handsets zählen übrigens nicht zum Schwerpunkt-Geschäft von yesss!. Derzeit wird (via Hofer oder Webshop) nur ein – ungestütztes, aber entsperrtes – Nokia 1100 um 69 Euro angeboten: „Beim Hofer wird’s dann aber wahrscheinlich noch billiger werden”, so Mayer.

Apropos billiger: Gerüchten zufolge musste yesss! schon vor dem Start seinen Tarif auf 9 Cent anpassen. Angeblich hatte der Lebensmitteldiskonter schon Plakate mit einem anderen (höheren) Tarif gedruckt. Nachdem tele.ring aber gestern seine „Formel 10” vorgestellt hat (Elektrojournal Online berichtete), musste man (Diskont verpflichtet, Anm.) den Tarif auf 9 Cent reduzieren. Mayer wollte dieses Gerücht zwar nicht direkt bestätigen, betonte aber...

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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