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Wurde Internetverkauf behindert? EU-Razzia bei Elektronikunternehmen

06.12.2013

EU-Ermittler haben wegen des Verdachts unerlaubter Absprachen die Geschäftsräume von Elektronikunternehmen in mehreren EU-Staaten durchsucht. Namen wurden zwar nicht genannt, gegenüber der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX hat aber zumindest Media-Saturn bestätigt, am 3. Dezember Besuch von den Ermittlern erhalten zu haben. Einzelheiten wurden allerdings nicht genannt.

Die Unternehmen würden verdächtigt, den Internetverkauf von Elektronikprodukten behindert zu haben, teilte die EU-Kommission in Brüssel mit. Die betroffenen Unternehmen seien in der Herstellung, im Vertrieb und im Verkauf von Elektronikprodukten und kleinen Haushaltsgeräten tätig, so die Kommission. Falls die Wettbewerbshüter ihre Vorwürfe erhärten und förmliche Kartell-Verfahren gegen die Unternehmen eröffnen, drohen hohe Bußgelder von bis zu zehn Prozent eines Jahresumsatzes. Üblicherweise wird dieser Rahmen aber nicht ausgeschöpft.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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