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Wo das Geld zu Hause ist: Die Salzburger schöpfen aus dem vollen Börsel

09.01.2008

Damit ist die Kaufkraft im Vergleich zum Vorjahr um rund zwei Prozent angestiegen - so eine aktuelle Studie von MAKAM Market Research (Diagramme siehe unten).

Obwohl das Bundesland Wien ebenso wie in den Vorjahren Kaufkraftverluste zu verzeichnen hatte, ist das Wohlstandsniveau hier mit 109,7 (österreichischer Durchschnitt = 100) unverändert das höchste in der Alpenrepublik. Wien hat jedoch nach wie vor nur eine geringfügige Entwicklungsdynamik.

Top-Kaufkraftgewinner auf Länderebene sind Niederösterreich, Oberösterreich und die Steiermark. Niederösterreich liegt bei einem überdurchschnittlichen Niveau von 101,9, weist jedoch innerregional starke strukturelle Unterschiede auf. Die Regionen rund um Wien, vor allem im Süden Wiens, zählen zu den wirtschaftsstärksten. Abgeschlagen beim Wohlstandsniveau sind die Bezirke Zwettl und Waidhofen an der Thaya. Oberösterreich konnte zulegen und erreicht mit 97,6 das Niveau von 2004; Spitzenreiter sind hier Linz und Wels.

Die Steiermark konnte den positiven Trend fortsetzen und liegt mit 91,3 deutlich über dem Wohlstandsniveau in Kärnten. Graz erreicht gar ein Kaufkraftniveau von 125,2. Mit einem Wert von 88,8 bleibt Kärnten Österreichs Schlusslicht und musste dabei - wie etwa auch das Burgenland (92,4) - leicht an Kaufkraft ablegen. Salzburg bleibt trotz leichter Verluste die kaufkräftigste Landeshauptstadt (136,2).

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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