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WKO für KMUs: Unter der Hotline 0800 888 133 steht Unternehmen ab sofort eine kostenlose Notfallhilfe zur Verfügung: Cyberkriminalität soll so wirkungsvoll bekämpft werden.

WKO: neue Cyber-Security-Hotline

13.06.2017

Unter der Hotline 0800 888 133 steht von Cyberkriminalität betroffenen Unternehmen ab sofort eine kostenlose Notfallhilfe zur Verfügung.

Die Wirtschaftskammerorganisation (WKO) hat nun eine Cyber-Security-Hotline eingerichtet – unter der Nummer 0800 888 133 erhalten Mitglieder der WKO Hilfe bei Cyberattacken aller Art.

Diese „Erstversorgung“ ist rund um die Uhr, sieben Tage die Woche erreichbar. Für Hilfe darüber hinaus sorgt von Montag bis Freitag, jeweils von 8 bis 18 Uhr, ein ebenfalls neu eingerichteter Bereitschaftsdienst von IT-Security-Experten.

Cybercrime wird für Österreichs Betriebe zu einer immer größer werdenden Bedrohung. Im Vorjahr stieg die Zahl der angezeigten Fälle von Computer- und Internetkriminalität um ein Drittel auf mehr als 13.000. Vor allem KMUs sind vermehrt betroffen.

Getragen und finanziert wird dieses Pilotprojekt der Cyber-Security-Hotline gemeinsam von den Wirtschaftskammern Steiermark, Burgenland, Kärnten, Oberösterreich, Vorarlberg und Tirol. Unterstützt wird es auch von der Wirtschaftskammer Österreich.

„Besonders stolz“ zeigte sich WKO-Präsident Christoph Leitl darüber, dass mit der Cyber-Security-Hotline ein erster Schritt im Zuge der Kammerreform WKO 4.0 gelungen ist: „Die Kammerreform bringt neben einer finanziellen Entlastung der Mitglieder auch neue Services für die Betriebe.“

Zur Steigerung der Effizienz der Gesamtorganisation diente bei der Cyber-Security-Hotline der Grundgedanke des Leadorganisationsmodells als Vorbild. Dabei müssen bestimmte Leistungen nicht mehr parallel von allen Landeskammern angeboten werden, sondern eine Kammer übernimmt die Initiative und fungiert als Leadorganisation. In diesem Fall war das die WK Steiermark.

Leitl: „Dafür bedanke ich mich beim steirischen Wirtschaftskammerpräsidenten Josef Herk und seinem Team. Dieses Projekt zeigt auch, dass die Befürchtungen, das Leadkammermodell könnte zu einem Wiener Zentralismus führen, unberechtigt sind.“ Know-how und Kompetenzen könnten überall dort gebündelt werden, wo jemand die Initiative ergreife, so der WKO-Präsident.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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