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WK-Handelsobmann Lemler: „Situation des Handels bessert sich langsam“

17.11.2006

Gemeinsam mit Peter Voithofer von der KMU Forschung Austria präsentierte er aktuelle betriebswirtschaftliche Kennzahlen.

Die Ergebnisse zeigen eine weitere betriebswirtschaftliche Polarisierung: 54 Prozent der österreichischen Handelsunternehmen erzielten im Bilanzjahr 2004/05 ein positives Betriebsergebnis, 46 Prozent befinden sich in der Verlustzone.
Der Anteil der erfolgreichen Unternehmen steigt mit der Unternehmensgröße: Während mehr als die Hälfte der Kleinstunternehmen rote Zahlen ausweist, ist es bei den mittleren Unternehmen rund ein Drittel.

Eine Zusammenschau der Parameter Umsatzrentabilität und Eigenkapitalquote bzw. Verschuldung ergibt folgendes Bild:
Zehn Prozent zählen zu den Top-Unternehmen. 28 Prozent haben vor allem Ertragsprobleme, zwölf Prozent erwirtschaften zwar ausreichende Gewinne, haben aber zu wenig Eigenkapital oder das Betriebsvermögen sogar zur Gänze mit Fremdkapital finanziert.

17 Prozent der Unternehmen haben sowohl Finanzierungs- als auch Ertragsprobleme. 23 Prozent der Unternehmen befinden sich in einer betriebswirtschaftlich katastrophalen Situation:
Sie sind überschuldet und können die Kosten nicht decken. Im Branchenvergleich des Einzelhandels wies der Fotohandel im Durchschnitt mit 4,4 Prozent die höchste Umsatzrentabilität auf.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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