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Wird jetzt verkauft? Motorola denkt wieder über Zerschlagung nach

11.02.2010

Erst überlegte Motorola die Handysparte zu verkaufen, doch die Wirtschaftskrise drückte die Preise in den Keller. Dann wollte man den Netzwerkbereich entsorgen, nur waren die Angebote zu niedrig. Nun überlegt der Konzern beides abzustoßen. Behalten wolle man nur das Geschäft mit Barcode-Scannern und Rundfunk-Equipment. Das berichtet zumindest das Wall Street Journal.

Laut dem Artikel denkt das angeschlagene Unternehmen darüber nach, sein Handy- und TV-Geschäft, die Bereiche Empfangsboxen und Mobilfunk Zubehör Stück für Stück zu verkaufen. So blieben nur noch Barcode Scanner und Rundfunk-Equipment erhalten. Dadurch werde der Jahresumsatz um zwei Drittel auf rund sieben Milliarden Dollar (5,1 Mrd. Euro) fallen, heißt es.

Ob der Verkauf wirklich so von statten geht, ist aber noch nicht sicher. Der Kurs, mit dem Motorola das leckgeschlagene Umsatz-Schiff vom roten ins schwarze Meer steuern will, wurde ja schon öfters korrigiert .

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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