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Wird 3G von 4G überholt, bevor die Geschäftsmodelle aufgehen?

11.06.2004

Der Mobilfunkexperte und KPN Mobile-Vorstand Horst Lennertz hält Asien für die führende Region bei den Mobilfunknetzen der so genannten vierten Generation (4G). Lennertz, der maßgeblich den Aufbau des Mobilfunknetzes von E-Plus in Deutschland vorantrieb, ist heute bei KPN dafür verantwortlich, UMTS einzuführen. Er ortet allerdings erhebliche Probleme bei der Akzeptanz dieses Standards im Markt: "Unser Problem ist, dass die technische Entwicklung schneller ist, als es viele Menschen verstehen". 4G wird möglicherweise in Asien früher kommen, als sich UMTS in Europa durchsetzt.
Lennertz räumt ein, dass in Japan schon jetzt Dienste mit hohen Datenübertragungsbandbreiten im Mobilfunk weit verbreitet sind, aber nicht auf UMTS-Basis. Tatsächlich ist in Japan die KDDI mit einem Mobilfunkservice auf CDMA2000-1X sehr erfolgreich, mit mittlerweile mehr als zwölf Millionen Nutzern. Bei näherer Betrachtung wird aber offensichtlich, dass die Zielrichtung enger spezifiziert ist als bei UMTS. CDMA-1X EV (Evolution Data) ist mit 144 kbit/s perfekt auf Smartphones und kleine mobile Endgeräte ausgerichtet. "Es zeichnet sich längst ab, dass der Ansatz von UMTS, Übertragungsbandbreiten von 384 kbit/s bis theoretisch 2 Mbit/s bereitzustellen, an den Anforderungen des Marktes vorbeigeht. Zwischen GPRS und einer Art 3G-light für Handys und WLAN für Notebooks findet sich im Markt kein echter Bedarf für intermediäre Bandbreiten", führt Omar Khorshed aus, Vorstandsvorsitzender des Düsseldorfer Billingspezialisten acoreus AG.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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